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Informationen zum E-Mail-Verkehr mit den Landespolizeidirektionen
(Kundmachung gemäß § 13 Abs. 2 AVG)

E-Mail ist heute eine weit verbreitete Kommunikationsform im Verkehr zwischen Bürger, Wirtschaft und Behörde. Auch die Landespolizeidirektionen sind hierbei bestrebt, E-Mails soweit als möglich in Empfang zu nehmen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass der E-Mail-Verkehr mit den Landespolizeidirektionen aus sicherheitstechnischen Gründen sowie um das Netzwerk und das E-Mail-System vor übermäßigen Belastungen zu schützen, bestimmten technischen Einschränkungen unterliegt.

Um den einwandfreien Mailverkehr mit dem BMI sicherzustellen, möchten wir Sie daher auf einige grundlegende Punkte aufmerksam machen.

  • Alle E-Mails werden einer automatischen Überprüfung auf Malware (Computerviren, Spyware, usw.), Spam (unerwünschte Massensendungen), ungültige Dateiformate sowie Größenüberschreitungen unterzogen. Sollte eine E-Mail diesen technischen Anforderungen nicht entsprechen, so schlägt die Übermittlung fehl.
  • Anleitung zur verschlüsselten Kommunikation mit dem BMI
  • Prinzipiell werden alle E-Mails mit potenziell gefährlichen Inhalten oder unerwünschten Dateiformaten geblockt, d. h. den Empfängeradressen nicht zugestellt und nach Ablauf einer Frist gelöscht. Derartige Inhalte sind beispielsweise:
    • Arten von ausführbarem Programmcode (z. B.: .exe, .com, .bat, .vbs)
    • unbekannter MIME-Typ
    • Verschlüsselungen mit unbekanntem Schlüssel
    • passwortgeschützte Beilagen
    • Video- bzw. Audiodateien (mpeg, wav, mp3 usw.)
    • fragmentierte, verstümmelte oder beschädigte Dateien.
  • Generell gilt, dass bereits das Vorhandensein eines einzigen unerlaubten Formates die Blockung der gesamten E-Mail bewirkt. Der/die Absender/Absenderin erhält darüber eine entsprechende, automatisch generierte Fehlermeldung.
    • E-Mail Verschlüsselung
      Um E-Mails verschlüsselt an das BMI (@bmi.gv.at) oder die Polizei (@polizei.gv.at) übermitteln zu können wird neben dem eigenen (privaten) Schlüssel auch das öffentliche Zertifikat des Empfängers benötigt.
      Öffentliche Zertifikate für E-Mail Empfänger innerhalb unserer Organisation können auf der folgenden Internetadresse gesucht und abgerufen werden.
      https://mailcert.bmi.gv.at
    • Größenüberschreitungen
      E-Mails, deren Größe, inkl. Beilagen, 10 MB überschreitet, werden nicht zugestellt. Der/die Absender/Absenderin erhält darüber eine entsprechende, automatisch generierte Fehlermeldung.
    • Malware
      E-Mails werden innerhalb der BMI-Systemumgebung auf Malware überprüft. Mit Malware verseuchte E-Mails werden nicht zugestellt, sondern geblockt bzw. sofort gelöscht. Eine Benachrichtigung an den/die Absender/Absenderin erfolgt nicht.
    • Spam
      Der eingesetzte Spam-Filter ermöglicht die Analyse einer E-Mail (Header und Body) nach unterschiedlichen Kriterien und gibt eine Einschätzung über die Wahrscheinlichkeit an, ob die untersuchte Nachricht Spam enthält oder nicht. Er bedient sich dabei verschiedener Bewertungsverfahren, um Spam hinreichend genau zu erkennen. Eine als Spam klassifizierte E-Mail wird automatisch in einen zentralen Quarantänebereich verschoben, dort maximal eine Woche aufbewahrt und anschließend gelöscht. Eine Benachrichtigung an den/die Absender/Absenderin erfolgt nicht.