BURGENLAND

LPD-Führungskräfte Burgenland

Teamfoto

Landespolizeidirektor-Stv. Christian Stella, M.A.
© BM.I / E. Weissheimer

Führungskräfte des LPD Burgenland

Führungskräfte der LPD Burgenland
© LPD Burgenland

Die beruflichen Stationen von
Christian Stella, M.A.

  • Hofrat Christian Stella, M. A., geboren 1966
  • 1. August 1984:
    Eintritt als Sicherheitswachebeamter in die BPD Wien; nach der Grundausbildung Dienst im Kommissariat Margareten
  • 1. Juli 1991:
    Dienstführender Beamter (E2a), danach Lehrer in der Polizeischule Wien
  • 1. Jänner 1992 bis 31. Dezember 1993:
    E1-Grundausbildung (Offizierskurs) in Mödling
  • 1. Jänner 1994:
    Waffenreferat des Generalinspektorats der Wiener Sicherheitswache (GI)
  • 1. Juni 1995:
    Gruppenoffizier Verkehrsabteilung Wien
  • 1. März 2001:
    Kompaniekommandant Alarmabteilung Wien
  • 7. Jänner 2003:
    Adjutant des Generalinspektors
  • 1. Juli 2005:
    Leiter der Stabsabteilung LPK Wien
  • 3. Jänner 2009:
    Referent im Kabinett der Bundesministerin
  • 16. September 2010:
    FH-Abschluss „Polizeiliche Führung“ (B. A.)
  • 3. August 2012:
    FH-Abschluss „Strategisches Sicherheitsmanagement“ (M. A.)
  • 1. September 2012:
    Landespolizeidirektor-Stellvertreter (Geschäftsbereich B) Burgenland

Mit 1. Jänner 2013 wird die Haushaltsrechtsreform umgesetzt. Das Büro Budget fällt in Ihren Kompetenzbereich. Wo sehen Sie die Schwerpunkte in diesem Bereich?

Die Dezentralisierung von Ressourcen- und Ergebnisverantwortung stellt einen Paradigmenwechsel für alle Organisationseinheiten dar. Die Implementierung dieser neuen Arbeitsweise bis auf Ebene der kleinsten Organisationseinheit wird einen Umdenkprozess in Bezug auf Kostenbewusstsein einleiten. Der Schwerpunkt wird daher in der Festlegung der Prioritäten liegen. Speziell wird man sich die Frage stellen, wofür das Budget verwendet wird. Vor allem wird die Herausforderung im Bereich der Infrastruktur und dem Personalbereich liegen. Wenn wir in diesen Bereichen vernünftig haushalten, schaffen wir uns gleichzeitig eine Flexibilität, die notwendig ist, um rasch und situationsangepasst handeln zu können. Es geht hier in erster Linie nicht um den Spargedanken, sondern viel mehr um den sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen.

Welche Prioritäten werden Sie im Bereich Qualitäts- und Wissensmanagement setzen?

Viel Wissen und viele Erfahrung liegen im Polizeibereich brach und würden aber dringend benötigt werden. Die Vernetzung und Weitervermittlung ist daher ein Gebot der Stunde. Best-Practice-Modelle müssen abrufbereit sein, damit das Rad nicht täglich neu erfunden werden muss.
Das Qualitätsmanagement soll einerseits Professionalität sicherstellen und andererseits Handlungssicherheit bieten. Qualitätsmanagement darf daher nicht als administrative Belastung gesehen werden, sondern als Anleitung zur Optimierung der Tätigkeit. Insbesondere können dadurch erst Standards eingeführt werden, die auch eine gewisse Verbindlichkeit mit sich bringen.

Was wollen Sie in fünf Jahren erreicht haben?

In fünf Jahren sollte es so sein, dass die Bevölkerung die Polizei als bürgernahe und moderne Organisation identifiziert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden sich in einem modernen Arbeitsumfeld wieder. Ein funktionierendes Qualitäts- und Wissensmanagement stellt die Professionalität der Polizeiarbeit sicher. Die Haushaltsrechtsreform ist zur Selbstverständlichkeit geworden und garantiert ein ausgeglichenes Budget, das Flexibilität ermöglicht.

Landespolizeidirektor-
Stellvertreter/-in

Der Landespolizeidirektor-Stellvertreter und Leiter eines Geschäftsbereiches hat den Landespolizeidirektor zu unterstützen, delegierte Aufgaben wahrzunehmen und ihn bei dessen Abwesenheit zu vertreten. Er hat den zugewiesenen Geschäftsbereich samt den seinen Büros zugeschriebenen Aufgaben koordinierend und gesamtverantwortlich für den Landespolizeidirektor zu führen.


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