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Deutlicher Rückgang der Kriminalität in

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© LPD Burgenland

Die vorläufig erhobenen Anzeigen im 1. Halbjahr 2018 sind im Vergleich zu den Monaten Jänner bis Juni 2017 deutlich zurückgegangen. Der Wohnraumeinbruch und die Gewalt- und Wirtschaftsdelikte sind gesunken. Obwohl die Internetkriminalität gesunken ist, bleibt diese weiterhin die größte kriminalpolizeiliche Herausforderung. Das zeigen die vorläufigen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für Österreich.

Von Jänner bis Juni 2018 bearbeitete die Polizei in Burgenland insgesamt 3.720 Anzeigen. Das bedeutet einen Rückgang zu den Vorjahresmonaten 2017 von 15,3 Prozent bzw. ein Minus von 673 absoluten Anzeigenzahlen. (1. Halbjahr 2017: 4.393 Anzeigen). Die Aufklärungsquote ist nach derzeitigem Stand leicht rückläufig und betrug 55,1 Prozent (1. Hj 2017: 55,2 Prozent).

"Diese Zahlen verdeutlichen, dass unser eingeschlagener Weg der richtige ist. Wir werden unsere Pläne auch weiterhin konsequent umsetzen und gegen die Entwicklungen in den Bereichen Terrorismus, Schlepperei und Internetkriminalität vorgehen", so Innenminister Herbert Kickl.

"Die vorläufig erhobenen Zahlen zum ersten Halbjahr bestätigen die erfolgreiche Polizeiarbeit der Beamtinnen und Beamten im Burgenland. Selbst gegen neue Begehungsformen, insbesondere jene im Internet, zeigen unsere Maßnahmen bereits Wirkung und konnten die Delikte um mehr als 10 % reduziert werden. Ein Rückgang von mehr als 30% im Bereich der Wohnungseinbrüche und eine Verringerung der Gewaltdelikte leisten einen wertvollen Beitrag, um das Sicherheitsgefühl im Burgenland zu erhöhen" meint Generalmajor Werner Fasching, stellvertretender Landespolizeidirektor des Burgenlandes.

Einbruch, Kfz-Diebstähle sowie Gewalt- und Wirtschaftsdelikte rückgängig
Der Trend, der sich bereits im zweiten Halbjahr 2017 abzeichnete, hat sich in den ersten sechs Monaten 2018 fortgesetzt: Die Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser sind im Burgenland um über 33,7 Prozent von 98 auf 65 Anzeigen gesunken. Die Zahl der Gewaltdelikte ist von 298 auf 280 Anzeigen leicht gesunken, die Wirtschaftskriminalität ist um über 18 Prozent von 604 auf 491 Anzeigen zurückgegangen. Rückgängig war auch die Zahl der Anzeigen wegen Internetkriminalität. (1. Halbjahr 2017: 214, 1. Halbjahr 2018: 189 Anzeigen). Gestiegen ist zwar gegen den Österreichtrend, aber auf sehr niedrigem Stand der Diebstahl von Kraftfahrzeugen (Personenkraftwägen, Lastkraftwägen und Krafträder): in den ersten sechs Monaten 2018 wurden im gesamten Burgenland 35 Kraftfahrzeuge (Kfz) als gestohlen gemeldet. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es 25 Kfz.

Über die Tatverdächtigen
Bis Ende Juni 2018 konnte die burgenländische Polizei insgesamt 2.448 Tatverdächtige ausforschen und anzeigen, darunter 914 fremde Tatverdächtige. Der Anteil der fremden Tatverdächtigen lag somit bei 37,3 Prozent. 2017 lag er bei 37,1 Prozent. Zu den häufigsten Herkunftsländern der fremden Tatverdächtigen zählten bis Ende Juni 2018 Ungarn (214 Tatverdächtige), Rumänien (102 Tatverdächtige), Slowakei (100 Tatverdächtige), Serbien (84 Tatverdächtige) und Afghanistan (68 Tatverdächtige).

Artikel Nr: 307819
vom Mittwoch,  08.August 2018,  10:12 Uhr.

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