KÄRNTEN

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Sicheres Wandern

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Wer in den Bergen unterwegs ist, tut gut daran, die Gefahren nicht zu unterschätzen
© LPD Kärnten

In den Herbstmonaten zieht es viele Menschen zu Wanderungen auf die Berge. Dass dabei Leichtsinn in Bezug auf Ausrüstung, Verhalten und Selbsteinschätzung immer wieder zu teils lebensgefährlichen Situationen führt, ist keine neue Erkenntnis. Deshalb möchte Sie die Alpinpolizei eindringlich bitten, einige wichtige Ratschläge zu beachten, um sich selbst, aber auch die möglichen Retter vor Gefahren zu bewahren.

Dies sollten Sie beachten:

• Passendes Schuhwerk und Kleidung inklusive Wetterschutz und Erste-Hilfe-Set, auch bei kleinen Wanderungen, wenn man nur "ein paar Schritte" gehen will.
• Mitführen von geeignetem Kartenmaterial, um eine Desorientierung zu vermeiden.
Gerade bei Schlechtwetter können die Smartphones mit Karten und GPS-Apps nicht benutzt werden, weil die Geräte nicht wasserdicht sind, erfahrungsgemäß besteht auch oft ein Akkuproblem.
• Beobachtung der Wetterlage – in den Bergen muss immer mit einem Wetterumschwung gerechnet werden. Plötzlich aufziehender Nebel kann zur Desorientierung führen. Nicht unterschätzt werden sollten auch Blitze, diese können schnell zur tödlichen Gefahr werden.
• Geben Sie Angehörigen oder Quartiergebern das Ziel und die Route sowie die geplante Rückkehrzeit bekannt.
• Das eigene Können und die eigenen Kräfte richtig einschätzen sowie daran denken, dass man auch noch den Rückweg bestreiten muss.

Zusätzlich sollte immer ein – auch wenn es nicht als mobiles Navigationsgerät eingesetzt wird – Handy mit dabei sein. Über die Notrufnummer 140 ist in Österreich die Bergrettung erreichbar. Zusätzlich kann auch der Euro-Notruf 112 genutzt werden, um einen Hilferuf abzusetzen.

Artikel Nr: 289694
vom Dienstag,  03.Oktober 2017,  09:42 Uhr.

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© BMI

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© Deutsches Bundeskriminalamt/Lisa Ladner

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