KÄRNTEN

  • LPD
  • Berichte aus der LPD Kärnten

Bestimmungen für E-Bikes und Rennräder

Foto

Ob Rennrad oder E-Bike - jedenfalls sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten
© pixabay

Die einen wollen es etwas gemütlicher und fahren ein E-Bike. Andere wiederum sind mit Rennrädern eher schneller unterwegs. Ob so oder so, für beide Seiten gilt: ist man im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, müssen einige Vorgaben beachtet werden.

Bestimmungen für Rennfahrräder

Als Rennfahrrad gilt ein (fahrbereites) Fahrrad mit einem Eigengewicht von höchstens 12 kg, mit Rennlenker, mit einem äußeren Felgendurchmesser von mindestens 630 mm und einer äußeren Felgenbreite von höchstens 23 mm. Die Ausrüstungsverpflichtung betreffend Vorrichtung zur Abgabe von akustischen Warnzeichen, den angeführten rückstrahlenden Einrichtungen entfallen. Diese Fahrräder dürfen dann jedoch nur bei Tageslicht und guter Sicht verwendet werden.
Mit Rennfahrrädern darf auf Straßen mit öffentlichem Verkehr bei Trainingsfahrten nebeneinander gefahren werden. Zum Begriff der Trainingsfahrt vertritt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie die Ansicht, dass eine bestimmte Ausrüstung oder die gefahrene Geschwindigkeit maßgeblich ist, die mit jenen bei einer radsportlichen Veranstaltung vergleichbar ist. Herkömmliche Straßen- oder Freizeitbekleidung entspricht nicht den Anforderungen, eine auf den Radsport zugeschnittenen Sportbekleidung ist vorauszusetzen. Auch das Tragen eines Radhelms ist erforderlich. Unter der Berücksichtigung der jeweiligen Straßenverhältnisse ist von einem rennmäßigen und konstant hohen Geschwindigkeitsniveau auszugehen. Ausflugsfahrten und Fahrten im Rahmen des täglichen Lebens (zur Arbeit, zum Einkaufen, etc.) können nicht als Trainingsfahrt eingestuft werden.

Bestimmungen für Elektrofahrräder

Elektrisch angetriebene Fahrräder mit einer höchst zulässigen Leistung von bis zu 600 Watt und einer Bauartgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h zählen im Sinne der StVO 1960 zu den Fahrrädern.
Ein Elektrofahrrad mit einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h und einer Leistung von mehr als 600 Watt wird als Kraftfahrzeug eingestuft. Für diese Kraftfahrzeuge gilt die Helmpflicht gemäß § 106 KFG. Nach § 36 KFG sind auch eine aufrechte Zulassung zum Verkehr, das Führen eines behördlichen Kennzeichens und eine Haftpflichtversicherung erforderlich.

Artikel Nr: 301241
vom Freitag,  27.April 2018,  10:17 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Kärnten

BM.I – HEUTE


Ausbildungsabschluss in ST. Pölten

185  Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab.

© LPD NÖ/D. Höller

185 Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab. Sie können nun in jedem polizeilichen Bereich eingesetzt werden.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Effiziente und rasche Zutrittskontrolle

Sektionschef Hermann Feiner und Sektionsleiter Alexander Schallenberg bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

© BMI/Alexander Tuma

Vertreter des Innenministeriums und des Bundeskanzleramtes kamen am 24. April 2018 überein, während der EU-Ratspräsidentschaft 2018 ein neues System einzusetzen, das Medienvertretern und anderen berechtigten Menschen den Zutritt zu Veranstaltungen effizient und rasch ermöglichen soll.