NIEDERÖSTERREICH

  • LPD
  • Berichte aus der LPD Niederösterreich

Radsicherheit 2017

Foto


© LPD NÖ/ D. Höller

Foto

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Landespolizeidirektor HR Dr. Franz Prucher
© LPD NÖ/ D. Höller

Foto

LPD-Stv. GenMjr Franz Popp B.A. M.A., LR Dr. Stephan Pernkopf, Dipl.Päd. Christa Ruspeckhofer (ENU NÖ), LPD HR Dr. Franz Prucher
© LPD NÖ/ D. Höller

Foto

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Landespolizeidirektor HR Dr. Franz Prucher
© LPD NÖ/ D. Höller

Pernkopf und Prucher informierten zum Thema "Radsicherheit"

Zum Thema "Radsicherheit" informierten Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Landespolizeidirektor HR Dr. Franz Prucher im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in St. Pölten. Neben einer Förderung für Radabstellanlagen werden in einer Pilotphase auch Fahrrad-Service-Stationen errichtet, die mit Luftpumpe und Werkzeugen ausgestattet sind.

"Mit den Fahrrad-Service-Stationen, die an beliebten Fahrradrouten und bei Bahnhöfen errichtet werden, soll die Fahrtüchtigkeit der Räder erhöht werden", sagte der Landesrat. "Die Fahrrad-Service-Stationen umfassen eine Aufhänge-Vorrichtung für das Rad, eine Luftpumpe aus Edelstahl und gängige Werkzeuge, die mit Stahlseilen diebstahlsicher befestigt sind. Mit dieser Ausstattung können am Fahrrad kleinere Reparaturen durchgeführt und Reifen wieder aufgepumpt werden. Die Station wird mit einem Sicherheitsschlüssel am Boden verankert, um Diebstahl vorzubeugen", informierte Pernkopf. Gestartet werde in zehn Pionier-Gemeinden.

"Gemeinden, die eine Fahrrad-Service-Station errichten wollen, erhalten vom Land Niederösterreich eine Förderung. Ab Mai werden pro Gemeinde zwei Fahrrad-Service-Stationen mit jeweils maximal 300 Euro unterstützt, gefördert werden 25 Prozent vom Bruttokaufpreis", hob Pernkopf hervor. Außerdem seien neben diesen Radfahrservicestationen auch gute Radabstellanlagen für die Radlerinnen und Radler von großer Bedeutung, sagte er. "Deshalb gibt es eine Gemeinde-Förderung für 300 neue Radabstellanlagen, die radfreundlich, diebstahlsicher und benutzerfreundlich sind", kündigte der Landesrat an.

Hinsichtlich der Bewusstseinsbildung für das Radfahren hielt Pernkopf fest: "Um das Radfahren noch populärer zu machen, gibt es den Wettbewerb ,Niederösterreich radelt zur Arbeit'. Ein Aktion, die dazu animieren soll, täglich den Weg zur Arbeit mit dem Rad zu absolvieren." Auch der Aktionstag ,Wir Radln in die Kirche', der gemeinsam mit der katholischen Kirche und der evangelischen Kirche durchgeführt werde, setze ein Zeichen für eine umweltfreundliche Mobilität, so der Landesrat. Und drittens stelle das Leihrad-System "Nextbike" an 200 Verleihstationen im ganzen Land etwa 900 Leihräder rund um die Uhr zur Verfügung.

Landespolizeidirektor Prucher sagte, dass "wir in Niederösterreich einen Rückgang bei der Kriminalität und eine Steigerung bei der Aufklärungsquote" zu verzeichnen haben. "Was uns belastet, dass waren die Einbrüche in die Keller und die Fahrraddiebstähle. In diesem Bereich präventiv tätig zu sein, sei sehr schwierig, weil wir in Niederösterreich über 1,35 Millionen Fahrräder haben. Hier ist die Unterstützung der Bevölkerung notwendig und der nun aufliegende "Radführer" mit dem Titel "Radlsicherheit & Radlpass" sehr wichtig. Darin wird aufgezeigt, worauf es bei Prävention und Polizeiarbeit ankommt, erinnerte er. "Viele Fahrräder tauchen auch plötzlich wieder auf und können dann nicht zugeordnet werden", so Prucher.

Artikel Nr: 277665
vom Mittwoch,  05.April 2017,  15:43 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Niederösterreich

BM.I – HEUTE


Neue Strahlenschutzbeauftragte

23 "Sprengstoffsachkundige Organe" (SKO) schlossen im Juli 2017 ihre Ausbildung zu Strahlenschutzbeauftragten ab.

© Almira Geosev

23 "Sprengstoffsachkundige Organe" (SKO) schlossen im Juli 2017 ihre Ausbildung zu Strahlenschutzbeauftragten ab. Ausgebildet wurden sie von Mitarbeitern der Zivilschutzschule der Abteilung II/13 (Krisen- und Katastrophenschutzmanagement) im Innenministerium.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Norbert Leitner übernahm Vorsitz

Direktor Nobert Leitner (li.) bei der Übernahme des Vorsitzes im Verwaltungsrat von CEPOL.

© CEPOL

SIAK-Direktor Dr. Nobert Leitner übernahm am 1. Juli 2017 den Vorsitz im Verwaltungsrat von CEPOL. Radikalisierungsprävention, Bekämpfung von Extremismus, Schaffung von Arbeitsstellen, die Umsetzung der Europäischen Sicherheitsagenda sowie Community Policing gehören unter anderem zu seinem 18-Monats-Programm.