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Slowenischer VB in PKZ Passau eingezogen

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Franz Schwarz (Polizei OÖ), Aleksander Kosi (Polizei Slowenien), Christian Dichtl (Polizei Bayern), Reinhold Balk (dt. Bundespolizei)
© Polizei Bayern

Nach Gründung zur Hochphase der Migrationsbewegung hat sich das Deutsch-Österreichische Polizeikooperationszentrum (PKZ) mittlerweile zu einem festen Bestandteil für den länderübergreifenden Informationsaustausch entwickelt.

Im Rahmen eines Pilotbetriebes konnte nun der Deutsche Koordinator, Polizeirat Christian Dichtl den slowenischen Verbindungsbeamten Aleksander Kosi begrüßen. Dieser wird im Februar unmittelbar im PKZ mitwirken und so die bereits bestehende internationale Polizeizusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich weiter ausbauen.

Während der slowenischen Beteiligung ist es nun für jeden Polizeibeamten möglich, Anfragen und Ersuchen im Sinne des Schengener Durchführungsübereinkommens direkt an das PKZ zu stellen. Polizeiliche Ermittlungserkenntnisse zwischen Deutschland und Slowenien können somit in Eilfällen unmittelbar und direkt abgewickelt werden. Darüber hinaus werden im PKZ auch umfangreiche Informationen zur Bewältigung der Massenmigrationslage gebündelt, analysiert und gesteuert. Auch hier besteht nun die Möglichkeit slowenische Informationen in bestehende Lageberichte mit aufzunehmen.

Im Anschluss an den Pilotversuch werden die gemachten Erfahrungen geprüft und ausgewertet, bevor es dann zur ministeriellen Entscheidung über eine längerfristige bzw. dauerhafte Beteiligung kommen kann.

Medien-Kontakt: PP Niederbayern, Pressesprecher Martin Pöhls, PHK, 09421/868-1013

Artikel Nr: 273961
vom Montag,  06.Februar 2017,  13:30 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Charterrückführung nach Nigeria

2017 gab es 56 Prozent mehr Abschiebungen als im Vergleich zum Vorjahr.

© BMI / Maria Rennhofer - Elbe Abdruck honorarfrei

57 nigerianische Staatsbürger, darunter 13 aus Österreich, wurden am 16. Februar 2017 in einer europäischen Rückführungsaktion nach Nigeria rückgeführt. 2017 gab es 56 Prozent mehr Abschiebungen als im Vergleich zum Vorjahr.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Maltas EU-Ratspräsidentschaft

Malta übernimmt am 1. Jänner 2017 zum ersten Mal den EU-Ratsvorsitz.

© BM.I

Mit 1. Jänner 2017 übernimmt Malta den EU-Ratsvorsitz und schließt damit die Trio-Ratspräsidentschaft mit den Niederlanden (erstes Halbjahr 2016) und der Slowakei (zweites Halbjahr 2016) ab. Österreichs Trio-Ratspräsidentschaft beginnt mit dem darauffolgenden Vorsitz von Estland (zweites Halbjahr 2017), Bulgarien (erstes Halbjahr 2018) und Österreich (zweites Halbjahr 2018).