SALZBURG

  • LPD
  • Berichte aus der LPD Salzburg

Aufklärungsquote über 50 Prozent

Foto


© BMI

Der langjährige Trend der rückläufigen Kriminalitätsrate bestätigte sich 2017. Die Zahl der Anzeigen in Österreich sank um 27.256 Fälle oder 5,1 Prozent, die Aufklärungsquote stieg erstmals über 50 Prozent. Auch für das Bundesland Salzburg gibt es erfreuliche Zahlen zu berichten.

Die Aufklärungsquote in Salzburg konnte von 48,4 Prozent im Jahr 2016 auf erstmals über 50 Prozent gesteigert werden. 2017 wurde ein Wert von 52,2 Prozent erreicht. Dies ist die höchste Aufklärungsquote der letzten 13 Jahre.

Im Jahr 2017 ist die Zahl der Anzeigen in Salzburg auf 32.374 gesunken. Das ist ein Minus von 2,4 Prozent. Die Gesamtkriminalität im Bundesland Salzburg konnte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,4 Prozent gesenkt werden. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Rückgang von 794 Delikten. Zeitgleich gab es eine Steigerung der Aufklärung der Delikte gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf 52,2 Prozent. Das heißt in absoluten Zahlen, dass 858 Delikte mehr geklärt wurden. Im Dreizehn-Jahres-Vergleich bedeutet das den höchsten Wert.

Innenminister Herbert Kickl, die Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis, und der Direktor des Bundeskriminalamts, Franz Lang, präsentierten am 22. März 2018 in Wien die Kriminalstatistik 2017. "Erfreulich in der Kriminalstatistik 2017 ist, dass die Zahl der Anzeigen rückgängig und die Aufklärungsquote über die 50-Prozent-Marke gestiegen ist", sagte der Innenminister. Er bedankte sich bei den Polizistinnen und Polizisten und den Bediensteten des Innenressorts, die für diese positiven Entwicklungen verantwortlich sind.

Artikel Nr: 299125
vom Donnerstag,  22.März 2018,  11:56 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Salzburg

BM.I – HEUTE


Ehrung für Fußballerin Nina Burger

Sportminister Heinz Christian Strache, Nina Burger und Innenminister Herbert Kickl.

© BMI/Gerd Pachauer

Die Sportlerin und Polizistin wurde für ihre Erfolge urkundlich ausgezeichnet.

INTERNATIONALES & EU


Detlef Schröder neuer Exekutivdirektor

Der Vorsitzende Norbert Leitner (li.) überreicht dem neuen Direktor Detlef Schröder den Dienstvertrag.

© CEPOL

Detlef Schröder aus Deutschland übernahm am 15. Februar 2018 in Budapest das Amt des Exekutivdirektors von CEPOL. Er löste den scheidenden Direktor, Prof. Dr. Ferenc Bánfi, ab, der acht Jahre lang die Amtsgeschäfte geführt hat.