STEIERMARK

Bekämpfung des Drogen- und Waffenhandels

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Treffen in Lissabon.
© Daniel Lichtenegger

Neue zielgerichtete Analyse- und Ermittlungsmethoden sowie weitere gemeinsame Aktionen zur Bekämpfung des Drogen- und Waffenhandels auf Flughäfen waren unter anderem Schwerpunkte beim Ermittler-Treffen vom 23. bis 25. Jänner 2018 in Lissabon in Portugal.

Beim achten operativen Meeting für das von der Europäischen Union geförderte Projekt "Joint investigation to fight trafficking in drugs and firearms with the main focus on international airports within and also into the EU" (JIFTdrugs/f_air) vom 23. bis 25. Jänner 2018 in Lissabon in Portugal wurden gemeinsam erfolgreich durchgeführte internationale Schwerpunktaktionen evaluiert. Dabei wurden neue zielgerichtete Analyse-/Ermittlungsmethoden vorgestellt und weitere Aktionen unter der Leitung des Bundeskriminalamtes für die nächsten Monate vereinbart. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Büro zur Bekämpfung der organisierten Suchtmittelkriminalität im Bundeskriminalamt. Das Bundeskriminalamt führt das Projekt federführend mit seinen Partnerländern Tschechien und Kosovo durch.

An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Tschechien (National Drug Headquarters of the Criminal Police and Investigation Service) teil, dem Kosovo (Antidrug Directory in General Directory), Portugal (Policia Judiciaria), der Schweiz (Kantonspolizei Zürich-Flughafenpolizei und Eidgenössische Zollverwaltung), aus Spanien (Guardia Civil), Deutschland (Zollkriminalamt Köln), Frankreich (Anti-Drogenbehörde der Police Nationale – OCRTIS – "Office Central pour la Répression du Trafic Illicite des Stupéfiants") sowie Vertreter aus Brasilien (Polícia Federal), vom Landeskriminalamt Niederösterreich, des Stadtpolizeikommandos Schwechat, des Bundesministeriums für Finanzen/Zoll und dem Bundeskriminalamt, Büro 3.3.

Hauptziel des Projekts ist die Intensivierung der internationalen Polizeikooperation zur Bekämpfung des Drogen- und Waffenhandels bzw. -schmuggels an internationalen Routen mit Schwerpunkt auf internationalen Flughäfen. Das umfasst auch die Bereiche des Passagier-, Fracht- und Postverkehrs. Auch die Zusammenarbeit verschiedener Organisationseinheiten Polizei und Zoll soll dadurch gefördert und verstärkt werden.

Artikel Nr: 296245
vom Montag,  29.Jänner 2018,  14:37 Uhr.

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Ausbildungsabschluss in ST. Pölten

185  Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab.

© LPD NÖ/D. Höller

185 Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab. Sie können nun in jedem polizeilichen Bereich eingesetzt werden.

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