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Feuerwehr als neuer Sicherheitspartner

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v.l. CI Werner Miedl, Branddirektor Mag. Klaus Baumgartner, Generalmajor Gerhard Lang, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und der scheidende Branddirektor Hans Kirnich
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Generalmajor Gerhard Lang stellt die zukünftige Zusammenarbeit von Polizei und Grazer Berufsfeuerwehr vor
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Die steirische Polizei und die Grazer Berufsfeuerwehr wollen in Zukunft stärker zusammen arbeiten. Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ wurde nun ein Pilotprojekt gestartet, wo Feuerwehrleute die Polizei aktiv unterstützen.

Eigens von der Polizei geschulte Feuerwehrmänner werden bei ihren Haus- und Gewerbebesuchen künftig nicht nur im Sinne des Brandschutzes agieren, sondern auch ein Auge auf den Einbruchschutz werfen – und dazu entsprechend informieren und aufklären.

Generalmajor Gerhard Lang, Leiter von GEMEINSAM.SICHER in Österreich, betonte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Grazer Berufsfeuerwehr: "Aus Feuerwehrmännern sollen keine Polizisten werden, aber sie können die Polizei bei ihrer Arbeit künftig besser unterstützen. Das Projekt GEMEINSAM.SICHER ist darauf ausgerichtet, mit allen Institutionen, so auch mit der Grazer Berufsfeuerwehr, enger zusammen zu arbeiten. Die aus der gemeinsamen Arbeit gewonnen Erkenntnisse sollen in die tägliche Arbeit einfließen."

GEMEINSAM.SICHER-Landeskoordinator Chefinspektor Werner Miedl: "Die Polizei hat nun dank Unterstützung des Grazer Bürgermeisters einen weiteren aktiven Sicherheitspartner. Nach der Errichtung des Sicherheitsinformationszentrums, in dem Polizei und Feuerwehr bereits zusammenarbeiten, konnte nun ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt werden."

Die Feuerwehrmänner erhalten in den nächsten Wochen von Experten des Bundeskriminalamtes eine Schulung zum Thema Kriminalprävention. Zusätzlich werden sie vom Verfassungsschutz und dem Einsatzkommando Cobra geschult und entsprechend sensibilisiert. Feuerwehr und Polizei sollen besser vernetzt werden, um im Anlassfall besser agieren zu können und sich in der Kriminalitätsbekämpfung unterstützen.

Artikel Nr: 272481
vom Donnerstag,  12.Jänner 2017,  08:00 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Charterrückführung nach Nigeria

2017 gab es 56 Prozent mehr Abschiebungen als im Vergleich zum Vorjahr.

© BMI / Maria Rennhofer - Elbe Abdruck honorarfrei

57 nigerianische Staatsbürger, darunter 13 aus Österreich, wurden am 16. Februar 2017 in einer europäischen Rückführungsaktion nach Nigeria rückgeführt. 2017 gab es 56 Prozent mehr Abschiebungen als im Vergleich zum Vorjahr.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Maltas EU-Ratspräsidentschaft

Malta übernimmt am 1. Jänner 2017 zum ersten Mal den EU-Ratsvorsitz.

© BM.I

Mit 1. Jänner 2017 übernimmt Malta den EU-Ratsvorsitz und schließt damit die Trio-Ratspräsidentschaft mit den Niederlanden (erstes Halbjahr 2016) und der Slowakei (zweites Halbjahr 2016) ab. Österreichs Trio-Ratspräsidentschaft beginnt mit dem darauffolgenden Vorsitz von Estland (zweites Halbjahr 2017), Bulgarien (erstes Halbjahr 2018) und Österreich (zweites Halbjahr 2018).


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