STEIERMARK

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  • Berichte aus der LPD Steiermark

Stalking

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© LPD Maximilian Ulrich

Als Stalking oder beharrliche Verfolgung wird das wiederholte, bedrohliche Belästigen oder Verfolgen einer Person bezeichnet. Die verfolgte Person wird gegen ihren ausdrücklich oder schlüssig erklärten Willen in ihrer Lebensführung unzumutbar und über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt.

Indem sie

•Ihre räumliche Nähe aufsucht (z.B. Auflauern),

• im Wege einer Telekommunikation oder unter Verwendung eines sonstigen Kommunikationsmittels oder über Dritte Kontakt zu ihr herstellt (z.B. per SMS oder E-Mail),

• unter Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten Waren oder Dienstleistungen für sie bestellt (z.B. bei Versandhäusern) oder

• unter Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten Dritte veranlasst, mit ihr Kontakt aufzunehmen (z.B. durch Kontaktanzeigen).


Empfehlung der Kriminalprävention:

•Machen Sie dem Stalker, wenn möglich in Anwesenheit eines Zeugen, unmissverständlich und nur einmal klar, dass Sie keinen weiteren Kontakt mehr zu ihm wollen. Ignorieren Sie die Person dann konsequent!

•Dokumentieren Sie alles was der Stalker unternimmt. Jede Kontaktaufnahme, Mitteilung und sichern Sie Beweise wie Briefe, SMS, E-Mail etc. Diese sind bei rechtlichen Schritten wichtig.

• Informieren Sie ihr privates und berufliches Umfeld, dass Sie "gestalkt" werde, damit Kontaktaufnahme des Stalkers über Ihren Bekanntenkreis (neue Telefonnummer, Adresse) nicht zum Erfolg führt.

• Nehmen Sie keine Pakete oder Geschenke des Täters oder mit unbekanntem Absender entgegen.

• Werden Sie mit dem Auto verfolgt, fahren Sie direkt zur nächsten Polizeidienststelle.

• Alarmieren Sie in konkreten Bedrohungssituationen unbedingt die Polizei über den Notruf 133.


Weitere Informationen zum Thema:

Landeskriminalamt Steiermark
Kriminalprävention
Straßganger Straße 280
8052 Graz

Tel.: 059133/60/3750
E-Mail: LPD-ST-LKA-Kriminalpraevention@polizei.gv.at

Artikel Nr: 261175
vom Freitag,  19.Mai 2017,  07:00 Uhr.

Reaktionen bitte an Maximilian  Ulrich, MA

BM.I – HEUTE


Polizei Vorreiter bei Demenz-Ausbildung

Die Donau-Uni Krems zertifiziert Dienststellen, in denen über 70 Prozent der Bediensteten diesen Kurs abgeschlossen haben.

© BMI/Gerd Pachauer Abdruck honorarfrei

Die Sicherheitsakademie des Innenministeriums (SIAK) bietet in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems seit 2016 ein Online-Tool für Polizistinnen und Polizisten an, das sich mit Demenz beschäftigt. Die Donau-Uni Krems zertifiziert Dienststellen, in denen über 70 Prozent der Bediensteten diesen Kurs abgeschlossen haben. Am 22. Mai 2017 wurden im Innenministerium die ersten Zertifikate übergeben.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Interpol-Konferenz in Salzburg

"Die wirksamste Waffe gegen internationale Kriminalität und Terrorismus ist ständiger polizeilicher Informationsaustausch", sagte Generaldirektor Kogler bei der Interpolkonferenz.

© BMI, Gerd Pachauer

250 Expertinnen und Experten berieten bei der "European Regional Conference" von Interpol vom 16. bis 18. Mai 2017 in St. Johann im Pongau in Salzburg Maßnahmen zur Bekämpfung der internationalen Kriminalität.


PARTEIENVERKEHR

Parteienverkehr gibt es bei der LPD Steiermark ausschließlich am Standort Parkring
4, 8010 Graz (Ämtergebäude)
Parteienverkehrszeiten:
Mo – Fr von 8 Uhr bis 13 Uhr
Amtsarzt: Mo – Fr von 8 Uhr bis 12 Uhr

Achtung: KEIN Parteienverkehr am Standort Straßganger Straße!