STEIERMARK

  • LPD
  • Berichte aus der LPD Steiermark

Polizeitipps gegen Urlaubsärger

Foto

Ein übervoller Briefkasten ist ein Hinweis, dass das Haus unbewohnt ist.
© LPD Maximilian Ulrich

Foto


© LPD/Ulrich

Der wohlverdiente und lang ersehnte Urlaub steht unmittelbar vor der Tür. Damit Ihre Urlaubszeit auch als schönste Zeit des Jahres in Erinnerung bleibt, gibt Ihnen das Landeskriminalamt Steiermark Tipps, wie Sie sich vor, während und nach dem Urlaub Ärger ersparen.

Besonders Wohnungen und Häuser, die den Anschein vermitteln, dass sie unbewohnt sind, geraten ins Visier der Einbrecher. Bieten Sie den Tätern keine Gelegenheit, um Beute zu machen. Neben technischen Vorrichtungen, einbruchshemmenden Türen und Fenstern, hochwertigen Schlössern, Beschlägen und Zusatzeinrichtungen gibt es einfache Massnahmen, um sein Eigentum zu schützen.

Bei Online-Buchungen ist es wichtig, dass Sie Ihren Geschäftspartner kennen. Buchen Sie nur, wenn Sie das Online-Reisebüro kennen und sicher sind, dass es keine Schein-Homepage ist. In der EU müssen alle Online-Shops ein leicht zu findendes Impressum mit Postadresse, E-Mail Adresse und Telefonnummer haben.

Vor dem Urlaub:

Wenn Sie verreisen, bitten Sie Personen Ihres Vertrauens während Ihrer Abwesenheit den Briefkasten zu leeren, sowie die Rollläden, die Beleuchtung und das Radio- oder Fernsehgerät in unregelmäßigen Zeiten einzuschalten. Ein scheinbar bewohntes Haus oder Wohnung ist für Einbrecher weniger attraktiv. Nachbarn, Verwandte oder gute Freunde können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Gute nachbarschaftliche Beziehungen ersetzen manch teure Sicherheitstechnik und auch Sie fahren eines Tages in den Urlaub und benötigen Hilfe.

Auf der Urlaubsfahrt:

Auf der Fahrt ins Urlaubsland ist Vorsicht geboten. Geben Sie Dieben keine Gelegenheit. Wenn Sie Ihr Fahrzeug vor einer Autoraststätte abstellen, sollten Sie auf keinen Fall Dokumente, Zahlungsmittel oder andere Wertgegenstände im Fahrzeug liegen lassen. Indem Sie das leere Handschuhfach offen lassen, signalisieren Sie potenziellen Tätern, dass nichts zu holen ist. Und sperren Sie Ihr Fahrzeug ab, auch wenn sie es kurz verlassen.

Am Urlaubsort:

In vielen Urlaubsländern haben Taschendiebe zur Ferienzeit Hochkonjunktur. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Stränden oder bei Besichtigungstouren. Die Täter nutzen jede Gelegenheit.

Tragen Sie ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite am Körper und achten Sie darauf, dass Ihre Tasche stets verschlossen ist. Nehmen Sie nur jene Barmittel mit, die Sie auch tatsächlich brauchen. Gesundes Misstrauen gegenüber Fremden ist angebracht, die Sie mit fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch verwickeln, einen Stadtplan vorhalten, Ihre Kleidung absichtlich beschmutzen, rempeln, oder Ihnen eine übersteigerte Hilfsbereitschaft anbieten.

Im Gegensatz zu Einbrechern, die es auf ihre Wertgegenstände im Auto, Hotel oder in der Ferienwohnung abgesehen haben, locken skrupellose Händler, Hütchenspieler und andere Betrüger mit dreisten Tricks den Touristen das Geld heraus. Auch wenn viele Tricks seit langem bekannt sind, sie funktionieren immer wieder.

Auch der Erwerb von Eintrittskarten, Geldwechsel oder der Kauf von Antiquitäten und besonders günstigen "Markenwaren" wie Schmuck, Kleidung oder Parfum von "fliegenden Händlern" ist riskant und mitunter in den Urlaubsländern strafbar. Oft erweisen sich Eintrittskarten, Geldscheine oder der günstig erworbene Wertgegenstand als Fälschung.

Beliebt ist bei Trickbetrügern auch die "Mitleidsmasche", bei der die Betrüger einen Unfall vortäuschen oder vorgeben Opfer einer Straftat geworden zu sein. Mit dem Vortäuschen einer Notlage versuchen die Täter von Ihren "solidarischen" Landsleuten ein Darlehen zu erschleichen. Verweisen Sie solche "Opfer" auf die nächste Polizeidienststelle und leihen Sie solchen Personen niemals Geld.

Hilfreich ist es, wenn Sie Daten von Reiseunterlagen, wie Flugtickets, Reisepass oder Impfpass etc., deponiert haben oder über das Internet abrufen können. So haben Sie im Falle eines Verlustes die Möglichkeit, auf Ihre Daten zurückzugreifen.

Weitere Tipps und Beratung:

Bundeskriminalamt: www.bmi.gv.at/praevention/

Außenministerium:

In Notfällen ist das Außenministerium für Sie unter der Telefonnummer +43/190115 – 4411 rund um die Uhr erreichbar. Für allgemeine Anfragen steht an Werktagen in der Zeit von 8:30 bis 17:00 Uhr die Rufnummer +43 1 90115-3775 zur Verfügung.

Für Länder- und Reiseinformation: www.bemeia.gv.at

Landeskriminalamt Steiermark
Kriminalprävention
Strassgangerstraße 280
8052 Graz
Tel.: 059133/60/3750

E-Mail: LPK-ST-LKA-Praevention@polizei.gv.at

Artikel Nr: 260560
vom Freitag,  14.Juli 2017,  09:51 Uhr.

Reaktionen bitte an Maximilian  Ulrich, MA

BM.I – HEUTE


Suchtmittelbericht 2016

Dieter Csefan, Leiter des Büros für Suchtmittel-Kriminalität im BK, Innenminister Wolfgang Sobotka und Generaldirektor Konrad Kogler bei der Präsentation des Suchtmittelberichts 2016.

© Alexander Tuma

Aufgrund von schärferen Kontrollen kam es 2016 zu einem Anzeigen-Anstieg bei Suchtmitteln um 10 Prozent. Innenminister Wolfgang Sobotka setzt auch weiterhin auf gezielte Schwerpunktaktionen, um Drogensümpfe in Hotspots trocken zu legen.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Norbert Leitner übernahm Vorsitz

Direktor Nobert Leitner (li.) bei der Übernahme des Vorsitzes im Verwaltungsrat von CEPOL.

© CEPOL

SIAK-Direktor Dr. Nobert Leitner übernahm am 1. Juli 2017 den Vorsitz im Verwaltungsrat von CEPOL. Radikalisierungsprävention, Bekämpfung von Extremismus, Schaffung von Arbeitsstellen, die Umsetzung der Europäischen Sicherheitsagenda sowie Community Policing gehören unter anderem zu seinem 18-Monats-Programm.


PARTEIENVERKEHR

Parteienverkehr gibt es bei der LPD Steiermark ausschließlich am Standort Parkring
4, 8010 Graz (Ämtergebäude)
Parteienverkehrszeiten:
Mo – Fr von 8 Uhr bis 13 Uhr
Amtsarzt: Mo – Fr von 8 Uhr bis 12 Uhr

Achtung: KEIN Parteienverkehr am Standort Straßganger Straße!