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Sicher unterwegs am Pfingstwochenende

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© LPD Tirol | Ralf I. Lorbeg

Am bevorstehenden verlängerten Wochenende ist auf den meisten Tiroler Durchzugsstraßen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit auch mit temporären Behinderungen zu rechnen.
Betroffen sind vor allem die Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpass- und Reschenstraße, die Zillertal- und Achenseestraße sowie die Loferer Straße zwischen Wörgl und St. Johann
Über aktuelle Behinderungen wird die Tiroler Polizei laufend informieren.

Überwachungsmaßnahmen durch die Verkehrspolizei:
Es ist für das verlängerte Wochenende zwar kein absolutes Schönwetter vorhergesagt, aber es ist je nach Witterung trotzdem vermehrt mit intensivem Motorradausflugsverkehr zu rechnen.
Da einspurige KFZ besonders häufig in Unfälle verwickelt sind (schwere Unfallfolgen!), wird die Polizei dieser Gruppe erhöhtes Augenmerk widmen. Unfallursache Nr. 1 ist die nicht angepasste Geschwindigkeit. Auch im heurigen Jahr hat es bereits mehrere schwere Motorradunfälle gegeben.

Seitens der Polizei werden verstärkte Überwachungsmaßnahmen auf den Hauptmotorradrouten stattfinden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die unfallreichsten Strecken des Bundeslandes gerichtet (Ötztalstraße, Holzleitensattel, Tannheimer- und Lechtalstraße, Gerlos- und Zillertalstraße, Thierseestraße, Brennerstraße, Achenseestraße). Die Kontrollen werden im Rahmen des täglichen Streifendienstes, aber auch vermehrt in Form gezielter Schwerpunkteinsätze durchgeführt.

Vorrangiges Ziel ist die möglichst sofortige Anhaltung der Motorräder und Mopeds, um die Lenker mit den festgestellten Übertretungen unmittelbar zu konfrontieren. Aus der Sicht der Polizei lässt sich mit dieser Vorgangsweise die beste (weil nachhaltigste) "erzieherische" Wirkung erreichen.

Die Streifen der Landesverkehrsabteilung, der Bezirkspolizeikommanden, des Stadtpolizeikommandos und der Polizeiinspektionen werden alle zur Verfügung stehenden technischen Einsatzmittel wie Radar, Laser, Abstandsmess- und Lärmmessgeräte sowie Zivilstreifenfahrzeuge zum Einsatz bringen.

Mehr Sicherheit für Autofahrer und Biker
Gegenseitige Rücksichtnahme von Autofahrern und Bikern sind zur Verminderung von gefährlichen Situationen und Unfällen unverzichtbar. Oft reichen schon geringe Verhaltensänderungen aus, um zu mehr Sicherheit auf den Straßen zu führen.
Hier einige wichtige Tipps für Motorradfahrer und Autofahrer
Worauf sollte der Motorradfahrer achten:
• Der verantwortungsvolle Motorradfahrer tritt seine Ausfahrt nur in Top-Ausrüstung an (Bekleidung, Helm, Regen- oder Kälteschutz, ..) – dies gilt auch für den Mitfahrer
• Vor Fahrtantritt unbedingt den technischen Zustand des Fahrzeuges überprüfen
• Schlecht sehen heißt schlecht fahren. Daher: Visier vor Fahrtantritt nass reinigen und bei Kratzern das Visier umgehend erneuern
• Vorausschauendes, konzentriertes Fahren verhindert so manche Risikosituation
• Der Abstand zum Vorausfahrzeug sollte ausreichend sein, um Auffahrunfälle zu vermeiden.
• Öfters Pause machen und immer defensiv fahren
• Verzicht auf Alkohol: 0,0 Promille bei jeder Fahrt !
Fahren in Gruppen:
• Beim Überholen anderer Verkehrsteilnehmer fährt jeder für sich allein, kein "Gruppenüberholen" und kein Überholen innerhalb der Gruppe.
• Die Front- und Schlussposition sollte immer ein guter Fahrer übernehmen, dazwischen die weniger Geübten.
• Gruppengröße beachten: Ideal sind vier Fahrer, ab sechs Fahrzeugen sollten mehrere Gruppen gebildet werden.
Worauf sollte der Autofahrer achten:
• Der Motorradfahrer wird sehr leicht durch die schmale Silhouette beim Einbiegen in den Fließverkehr übersehen und seine Geschwindigkeit wird häufig unterschätzt.
• Ein Motorradfahrer muss oft unvermittelt reagieren, um Hindernissen (zB Ölfleck auf der Straße) ausweichen zu können. Daher ist der Sicherheitsabstand des nachfolgenden Autofahrers besonders wichtig.
• Ausreichender Seitenabstand beim Überholen (mindestens eineinhalb Meter) bringt beiden Verkehrsteilnehmern mehr Sicherheit.

Appell der Polizei
Die Polizei appelliert an alle Motorradlenker, bei sämtlichen Fahrten stets ein entsprechend hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme an den Tag zu legen, die Geschwindigkeit den Fahrbahn-, Sicht- und Verkehrsverhältnissen besonders auf Bergstrecken anzupassen, Überholverbote zu beachten und das eigene Fahrkönnen richtig einzuschätzen.
Speziell beim Fahren in Gruppen ist besondere Vorsicht geboten. An die Mopedlenker ergeht einmal mehr der Appell, ihre Fahrzeuge (Bauartgeschwindigkeit 45 km/h) nicht auf höhere Geschwindigkeiten zu tunen – dies ist nicht nur bei Strafe verboten, sondern auch ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko!

LKW-Dosierung
Am Dienstag nach Pfingsten (22.05.2018) wird aufgrund des zu erwartenden Schwerverkehrsaufkommens aus Richtung Deutschland ab 05.00 Uhr in Kufstein/Nord durch die Polizei eine LKW-Dosierung durchgeführt; Behinderungen im Frühverkehr können daher nicht auszugeschlossen werden.

Artikel Nr: 302395
vom Mittwoch,  16.Mai 2018,  17:24 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Ausbildungsabschluss in ST. Pölten

185  Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab.

© LPD NÖ/D. Höller

185 Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab. Sie können nun in jedem polizeilichen Bereich eingesetzt werden.

INTERNATIONALES & EU


Effiziente und rasche Zutrittskontrolle

Sektionschef Hermann Feiner und Sektionsleiter Alexander Schallenberg bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

© BMI/Alexander Tuma

Vertreter des Innenministeriums und des Bundeskanzleramtes kamen am 24. April 2018 überein, während der EU-Ratspräsidentschaft 2018 ein neues System einzusetzen, das Medienvertretern und anderen berechtigten Menschen den Zutritt zu Veranstaltungen effizient und rasch ermöglichen soll.