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Polizeimusikkonzert 2019

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Landespolizeidirektor Dr. Hans-Peter Ludescher, Frau Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler und Moderator Fabian Marchetti bei ihren Begrüßungsansprachen.
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Das Frühjahrskonzert der Polizeimusik Vorarlberg begeisterte.

Unsere Polizei kann auch ganz anders: nicht nur aufklären und kontrollieren, sondern auch musizieren, dass es eine helle Freude ist. Am Sonntag hat das die Polizeimusik Vorarlberg in ihrem traditionellen Frühjahrskonzert vor einem ausverkauften Kulturhaus wieder bewiesen und dabei erneut ihr Image als Sympathieträger dieses Berufsstandes hübsch aufpoliert. Das fast 60 Mann und Frau starke Orchester steht in einem ausgewogenen Verhältnis der Register untereinander. Unter der Leitung von Polizeikapellmeister Robert Vonach bewiesen die Musikerinnen und Musiker neben Ausgewogenheit und Sauberkeit im Klang, vor allem Disziplin und eine fein abgestufte Dynamik.

Das von Fabian Marchetti sympathisch präsentierte Programm mit entsprechenden Informationen zu den Musikstücken erfreute die Konzertbesucher. Mit der "Wiener Philharmoniker Fanfare" von Richard Strauss gleich zu Beginn begrüßte die Polizeimusik musikalisch die zahlreich erschienen Gäste. Das darauffolgende Tongemälde "Col di Lana" vom damals erst 16-jährigen Südtiroler Komponisten Lukas Gasser erzählt beeindruckend von den Geschehnissen und Gräueln des sinnlosen Krieges in den Dolomiten. Bald entwickelte sich das Konzert aber in Richtung höchst anspruchsvoller internationaler symphonischer Blasmusik von einem bayerischen Osterfest op.142 des Amerikaners James Barnes bis hin zum Grand March des Japaners Soichi Konagaya im ersten Konzertteil.

Nach der Pause startete das Orchester mit dem Astronautenmarsch schwungvoll in den zweiten Teil. Dann folgte ein Höhepunkt nach dem anderen. Zuerst stellte man die Sondereinsatzeinheit "COBRA" in einem eigens dafür gemachten Film vor, welcher von der Polizeimusik mit "…Go" musikalisch untermalt wurde. Für jazzbetonte Einlagen sorgte der überragende junge Solist Insp Alexander Giner, PI Feldkirch, auf seiner Posaune mit dem Stück "Bassman", welches von Vizekapellmeister Christian Tschütscher dirigiert wurde. Mit einer mitreißenden Rhapsodie über das italienische Volkslied "Funiculi Funicula" im fantastisch aktuell aufgepeppten Arrangement des japanischen Show-Komponisten Yo Gota gelang es dem Kapellmeister auch den letzten Konzertbesucher von der Qualität des Orchesters zu überzeugen. Mit der Zugabe "Ode an die Freude" von Ludwig van Beethoven entsandte das Orchester einen musikalischen Gruß an Europa. Vom Kapellmeister perfekt inszeniert überzeugte die erst 12-jährige Gastmusikerin Belinda Wallner aus Meiningen auf der Blockflöte und Susanna Hofer aus Lustenau auf dem Kontrabass. Nach und nach steigerte sich das Orchester bis hin zum absoluten Finale, welches von den über 600 Konzertbesuchern mit Standing Ovation und minutenlangem Applaus honoriert wurde.

Zudem durfte sich die Polizeimusik Vorarlberg über prominenten Besuch freuen. Landespolizeidirektor Dr. Hans-Peter Ludescher konnte neben vielen Ehrengästen, seine Amtskollegen aus den Nachbarländern sowie Landeshauptmann Mag. Markus Wallner mit Gattin, Landesbischof Benno Elbs und Frau Staatssekretärin Mag. Karoline Edtstadler in Dornbirn willkommen heißen. Alles in allem ein gelungener und wunderschöner Konzertabend mit der Polizeimusik Vorarlberg.

Artikel Nr: 321148
vom Mittwoch,  03.April 2019,  12:55 Uhr.

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Vorläufige Zahl der Wahlberechtigten

Am 26. Mai 2019 findet in Österreich die Wahl zum Europäischen Parlament statt.

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Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 sind in Österreich über 6,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Die endgültige Zahl der Wahlberechtigten steht am 2. Mai 2019 fest. Alle Informationen zur Europawahl 2019 finden Sie unter www.europa-wahl.at.

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Goldgruber: Russland wichtiger Partner

Generalsekretär Peter Goldgruber traf eine Delegation des russischen "Ministeriums für zivile Landesverteidigung, Notfallsituationen und Beseitigung der Folgen von Naturkatastrophen" (EMERCOM).

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Der Generalsekretär des Innenministeriums, Peter Goldgruber, traf am 4. April 2019 mit einer Delegation des russischen "Ministeriums für zivile Landesverteidigung, Notfallsituationen und Beseitigung der Folgen von Naturkatastrophen" (EMERCOM) in Wien zusammen. Themen des Arbeitsgesprächs waren u.a. eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich des Katastrophenschutzes.