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SICHER ABSEITS DER PISTE

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SICHERES VORARLBERG, Bergrettung und Alpinpolizei gemeinsam gegen Lawinenunglücke

In einer Pressekonferenz informierten am 3.1.2018 im Hangar der Flugeinsatzstelle Hohenems SICHERES VORARLBERG, die Vorarlberger Bergrettung und die Alpinpolizei über die Gefahren von Lawinen, aber auch über die professionelle Ausbildung, die zweckmäßige Ausrüstung und die richtige Selbsteinschätzung bei Skitouren.

Der Geschäftsführer von SICHERES VORARLBERG Mario Amann, MBA, begrüßte die zahlreichen und sehr interessierten Medienvertreter und leitete das Thema "SICHER ABSEITS DER PISTE" ein. Wintersportaktivitäten abseits der gesicherten Pisten seien weiter im Vormarsch und neben den klassischen Skitouren erfreue sich auch das Variantenfahren immer größerer Beliebtheit. Dadurch nehme aber auch das Risiko zu, Opfer eines Alpinunglückes zu werden.

Der Landesausbildungsleiter des Alpindienstes KontrInsp Christoph Gargitter wies auf die Unglückszahlen (750 Alpinereignisse mit 4 Lawinenopfern in der letzten Wintersaison), die in den letzten Jahren leicht angestiegen sind, hin. Das vorrangige Ziel auf einer Skitour sei, erst gar nicht unter eine Lawine zu kommen. Richtige Tourenwahl, gutes Einschätzungsvermögen der Lawinensituation und höchste Aufmerksamkeit helfen das allgegenwärtige Risiko in Grenzen zu halten.

Der Leiter der Bergrettung Mag. Martin Burger betonte die Wichtigkeit des richtigen Umganges mit der Notfallausrüstung. Obwohl die Bergrettung sehr schnell am Unglücksort sei, entscheide über Leben und Tod oft eine perfekte Kameradenrettung.

Sicherheitslandesrat dankte der Bergrettung und der Alpinpolizei für ihren tagtäglichen Einsatz im Interesse der Vorarlberger Bevölkerung. Er verurteilt das Skifahren im Wald, bei dem sensible ÖKO-Systeme zerstört würden und machte auch auf die Gefahren aufmerksam, denen Retter bei heiklen Bergungen ausgesetzt sind.

Gemeinsam mit der Bergrettung veranstaltet SICHERES VORARLBERG am Samstag, den 6. Jänner 2018, von 10.00 – 14.00 Uhr an verschiedenen Orten in ganz Vorarlberg kostenlose Lawinentrainings, siehe Link.

Artikel Nr: 295310
vom Donnerstag,  11.Jänner 2018,  10:03 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Bilder der Woche

Am 17. Jänner traf sich Innenminister Kickl mit dem Geschäftsträger der US-Botschaft, Eugene Young, zu einem Arbeitsgespräch im Innenministerium.

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Innenminister Herbert Kickl traf sich mit dem ungarischen Botschafter Janos Perenyi, mit der slowenischen Botschafterin Ksenija Skrilec, dem Geschäftsträger der US-Botschaft, Eugene Young, sowie mit dem VwGH-Präsidenten Rudolf Thienel zu Arbeitsgesprächen. Staatssekretärin Karoline Edtstadler lud den EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, sowie den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, zu Arbeitsgesprächen ins Innenministerium.

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Gespräche mit Sicherheitspartner Ungarn

Innenminister Herbert Kickl empfing den ungarischen Botschafter János Perény

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Europäische Werte und Ziele, Migration und Grenzschutz waren die zentralen Themen des Treffens zwischen Innenminister Herbert Kickl und dem ungarischen Botschafter János Perény am 15. Jänner 2018 in Wien. Generaldirektorin Michaela Kardeis führte am 17. Jänner 2018 ein Arbeitsgespräch mit dem ungarischen Landespolizeipräsidenten Károly Papp.