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Mehr als EIN Beruf

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Jede Behörde braucht eine nachprüfende Dienststelle, die über ihre rechtmäßige, wirtschaftliche und zweckmäßige Arbeitsweise wacht. Für die Wiener Polizei ist dies das Referat Interne Revision, welches seit 2012 im Büro Qualitätssicherung angesiedelt ist. Der Leiter des Referates, Hofrat Mag. Gerald Max bezeichnet sein Team aus fünf MitarbeiterInnen als „kleinen Rechnungshof“.

Dem Revisionsteam gehören auch der Jurist Rat Mag. Klaus Wiedersich, die Amtsdirektorin Margaretha Hummel, der Abteilungsinspektor Christian Frischauf, B.A., die Abteilungsinspektorin Mag. Anja Zamernik und die Verwaltungsbedienstete Lisa Kreuzer an. Gemeinsam verstehen sie sich auch als Ratgeber für die anderen Fachbereiche der Landespolizeidirektion Wien.

Die übergeordnete Frage in dem weiten Aufgabenfeld der Internen Revision ist – wie erwähnt - ob in der Wiener Polizei wirtschaftlich, zweckmäßig und den rechtlichen Grundlagen entsprechend gearbeitet wird. Im Rahmen dieser Aufgabenstellung wird zunächst ein Vorhabenbericht erstellt. Wenn dieser vom Landespolizeipräsidenten genehmigt wurde, beginnt zu den einzelnen Themen die eigentliche Revisionstätigkeit. Diese besteht im Wesentlichen aus einer Einleitungsbesprechung mit den Leitern der jeweiligen Organisationseinheit, der Informationsgewinnung und der Prüf- bzw. Analysetätigkeit. Die so gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen werden in einem Berichtsentwurf festgehalten und können die Vertreter der geprüften Organisationseinheiten im Zuge einer Abschlussbesprechung dazu Stellung nehmen. Der Endbericht wird dem Behördenleiter zur Genehmigung vorgelegt. Gegebenenfalls wird nach einem gewissen Zeitraum der Umsetzungsstand der Empfehlungen im Zuge eines Nachprüfungsverfahrens, auch "Follow-Up" genannt, geprüft.

Umfassende und nutzenbringende Revisionen wurden beispielsweise zu folgenden Themen durchgeführt:

• "Beiziehung von Dolmetschern – Entlohnung und Verrechnung"
• "Blaulichtsteuer"
• "Notruf/Wartezeiten – Landesleitzentrale"
• "Amtsärztlicher Dienst; Organisation" und "Äskulap Wartezeiten"
• "Verwaltungsstrafverfahren in Polizeikommissariaten"
• "Verwaltungsvollstreckungsverfahren in Polizeikommissariaten"
• "Radargruppe" in der Landesverkehrsabteilung
• "GSOD Einsatzmittel; Versorgungslage bestimmter Ausrüstungsgegenstände"

Neben diesen geplanten Revisionen kommt es auch zu dringlichen Prüfaufträgen der Behördenleitung, wie etwa im Jahr 2015 im Hinblick auf die Übersiedelung des Verkehrsamtes ("Verkehrsamt; Aktenvolumen und -lagerung, Skartierung"). Auch wurde im Jahr 2017 eine Analyse des Risikomanagements im Bereich der Landesleitzentrale durchgeführt.

Dieses anspruchsvolle Tätigkeitsfeld erfordert von den MitarbeiterInnen der Internen Revision stets ein hohes Maß an inhaltlicher Befassung mit Vorgaben und Abläufen der einzelnen Fachbereiche.

Aktuelle Vorhaben beziehen sich auf die Themen:

• "Gesundheitsmanagement (Dienstsport, Fitness-Check)"
• "Zivildiener - Verpflegung"
• "Cybercrime"

Ziel des Referates Interne Revision wird auch bei künftigen Tätigkeiten weiterhin die größtmögliche Nutzenstiftung für die Landespolizeidirektion Wien, auch unter Einbeziehung von Themenvorschlägen der einzelnen Organisationseinheiten, sein.

Artikel Nr: 294552
vom Donnerstag,  28.Dezember 2017,  13:49 Uhr.

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BM.I – HEUTE


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