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Mehr als EIN Beruf

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© M. Haumer

Neben dem uniformierten Streifendienst sind die Polizistinnen und Polizisten der Wiener Polizei in vielen weiteren Arbeitsbereichen tätig. In den kommenden Monaten möchten wir einige dieser Tätigkeiten vorstellen und so einen kurzen Einblick in die facettenreiche Arbeit der Wiener Polizei bieten.

Das Referat für Bürgerinformation, auch Bürgerservice genannt, ist oftmals die erste Anlaufstelle für die Bürger der Stadt Wien bei Fragen oder Beschwerden zur Arbeit der Polizei. Sein Leiter, Dr. Peter Jedelsky, empfängt mich in seinem Büro in der Landespolizeidirektion am Schottenring.

Rund um uns herrscht geschäftiges Treiben. Täglich gehen etwa 25 bis 30 Anrufe bei den Mitarbeitern des Büros ein. Einige Anrufer sind dabei sehr gesprächig, andere wollen lediglich eine kurze Auskunft, etwa über Demonstrationsrouten, gesetzliche Regelungen zu Sperrstunden oder über die richtige Anmeldung einer Alarmanlage. Ein nicht geringer Teil der Wiener nutzt die Hotline oder die Mail-Adresse außerdem für Beschwerden über ungebührliche Verhaltensweisen einzelner Polizeibeamter. Jeweils zwei Kollegen haben pro Tag Telefondienst, die restlichen Mitarbeiter bearbeiten schriftliche Anfragen oder holen bei anderen Abteilungen der Polizei Auskünfte ein. Sie alle sind bemüht, innerhalb von 72 Stunden eine Erstantwort auf die Anliegen der Bürger zu geben und binnen fünf Wochen die jeweilige Angelegenheit erledigt zu haben.

Als Leiter des Referates ist es Dr. Jedelskys Aufgabe, die offiziellen Antwortschreiben an die Bürger oder die Volksanwaltschaft zu kontrollieren. Im Fall einer Beschwerde gilt es außerdem, Stellungnahmen der Vorgesetzten der betreffenden Dienststelle einzuholen und zu beurteilen, ob diese für eine offizielle Antwort stichhaltig genug ist. Sollte die Begründung nicht zur Gänze nachvollziehbar sein, ist Dr. Jedelsky immer bemüht, das Problem zusammen mit dem Verantwortlichen der Abteilung zu lösen. In manchen Fällen kann der Grund für einen Konflikt aber auch tiefer liegen als in der aktuellen Situation, beispielsweise wenn das Polizeipersonal nicht ausreichend psychologisch geschult ist. Dann weist Dr. Jedelsky in seinem Bericht an den Herrn Landespolizeipräsidenten auf die entsprechenden Mängel hin und erarbeitet mit seinen Mitarbeitern Vorschläge zu Maßnahmen und Konsequenzen.

Die Mitarbeiter haben entweder die Ausbildung zum Exekutivbeamten gemacht, sind Polizeijuristen oder Vertragsbedienstete. Voraussetzungen für die Aufnahme in das Bürgerservice sind Kommunikationsfreudigkeit und die Bereitschaft, immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger haben.

Das Bürgerservice ist von 08:00 – 18:00 wochentags auf folgende Weise zu erreichen:
Tel.: 01/31 310/78900
Mail: lpd-w-ref-buergerinformation@polizei.gv.at

Artikel Nr: 283931
vom Montag,  10.Juli 2017,  10:38 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Suchtmittelbericht 2016

Dieter Csefan, Leiter des Büros für Suchtmittel-Kriminalität im BK, Innenminister Wolfgang Sobotka und Generaldirektor Konrad Kogler bei der Präsentation des Suchtmittelberichts 2016.

© Alexander Tuma

Aufgrund von schärferen Kontrollen kam es 2016 zu einem Anzeigen-Anstieg bei Suchtmitteln um 10 Prozent. Innenminister Wolfgang Sobotka setzt auch weiterhin auf gezielte Schwerpunktaktionen, um Drogensümpfe in Hotspots trocken zu legen.

INTERNATIONALES & EU


Norbert Leitner übernahm Vorsitz

Direktor Nobert Leitner (li.) bei der Übernahme des Vorsitzes im Verwaltungsrat von CEPOL.

© CEPOL

SIAK-Direktor Dr. Nobert Leitner übernahm am 1. Juli 2017 den Vorsitz im Verwaltungsrat von CEPOL. Radikalisierungsprävention, Bekämpfung von Extremismus, Schaffung von Arbeitsstellen, die Umsetzung der Europäischen Sicherheitsagenda sowie Community Policing gehören unter anderem zu seinem 18-Monats-Programm.