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Sicherheit im Urlaub

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Endlich ist der Abreisetag da. Die Koffer sind gepackt, die letzten Arbeiten erledigt und Sonne und Meer warten schon. Alle Fenster sind geschlossen und die Terrassen- und die Wohnungstür abgesperrt. Die Nachbarin weiß Bescheid und kümmert sich in den nächsten zwei Wochen um die Post, die Blumen und die Katze. Somit steht einer entspannten Auszeit nichts mehr im Wege. Da Ihre Sicherheit keinen Urlaub machen sollte, hier ein paar Tipps, wie Sie sich und Ihr Eigentum am besten schützen können:

Allgemeine Tipps:

• Lassen Sie bei der Hin- und Rückreise Ihr Gepäck und besonders Ihre Wertgegenstände wie Geldbörse, Pass, Schlüssel oder Mobiltelefon nicht unbeaufsichtigt. Auch ein abgesperrtes Auto oder ein absperrbarer Koffer sind kein Tresor!
• Nehmen Sie bei Verlassen Ihrer Unterkunft nur so viel Bargeld mit, wie Sie unbedingt benötigen und vermeiden Sie nach Möglichkeit das Hantieren mit Geldscheinen sowie das Telefonieren mit dem Mobiltelefon in größeren Menschenmengen. Deponieren Sie Geld und Wertgegenstände am besten im Hotelsafe.
• Tragen Sie Ihr Geld, Ihre Kreditkarten und Ihre Papiere immer möglichst dicht am Körper in verschiedenen Innentaschen. Sollten Sie dennoch eine Handtasche oder einen Rucksack verwenden, tragen Sie diese verschlossen vor dem Körper oder fest unter dem Arm eingeklemmt.
• Behandeln Sie Bankomatkarten und Kreditkarten wie Bargeld und bewahren Sie den Code nicht in der Geldbörse oder Brieftasche gemeinsam mit den Karten auf.
• Hängen Sie Ihre Handtasche bei Lokalbesuchen nicht an eine Stuhllehne.
• Geben Sie bei Bezahlung in Lokalen oder Geschäften die Karte möglichst nicht aus der Hand und behalten Sie sie immer im Auge. Bewahren Sie außerdem zur Sicherheit sämtliche Belege auf und vergleichen Sie diese mit den tatsächlichen Abbuchungen von Ihrem Konto.
• Wenn Sie außerhalb Europas oder in einem Nicht-Euro-Land Urlaub machen, sollten Sie außerdem bedenken, dass Sie Geld umwechseln müssen. Sollten Sie erst im Ausland wechseln wollen, sollten Sie unbedingt in eine offizielle Wechselstube gehen und die Quittung gut aufbewahren.

Bei Verlust oder Diebstahl von Dokumenten, Geld, Kreditkarte, Gepäck oder Reisepass

• Erstatten Sie bei der örtlichen Polizei Ihres Urlaubsortes eine Diebstahls- bzw. Verlustanzeige.
• Im Fall des Diebstahls oder Verlustes Ihrer Kredit- oder Bankomatkarte, lassen Sie diese SOFORT sperren. Notieren Sie sich die hierfür notwendigen Telefonnummern schon vor der Abreise.


Informationen, etwa über die Sicherheitslage in Ihrem Urlaubsland, erhalten Sie auf der Homepage www.bmi.gv.at/praevention und auch per BMI-Sicherheitsapp (Im App-Store oder unter http://www.bmi.gv.at/cms/BMI/sicherheitsapp/ erhältlich).
Spezifische Länder-Informationen, beispielsweise Einreisebestimmungen, erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Urlaubslandes in Wien. Besonders bei Fernreisen empfiehlt es sich, rechtzeitig Kontakt mit der diplomatischen Vertretung des Ziellandes aufzunehmen.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen, entspannten und sicheren Urlaub!

Artikel Nr: 283486
vom Dienstag,  04.Juli 2017,  09:08 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Suchtmittelbericht 2016

Dieter Csefan, Leiter des Büros für Suchtmittel-Kriminalität im BK, Innenminister Wolfgang Sobotka und Generaldirektor Konrad Kogler bei der Präsentation des Suchtmittelberichts 2016.

© Alexander Tuma

Aufgrund von schärferen Kontrollen kam es 2016 zu einem Anzeigen-Anstieg bei Suchtmitteln um 10 Prozent. Innenminister Wolfgang Sobotka setzt auch weiterhin auf gezielte Schwerpunktaktionen, um Drogensümpfe in Hotspots trocken zu legen.

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Norbert Leitner übernahm Vorsitz

Direktor Nobert Leitner (li.) bei der Übernahme des Vorsitzes im Verwaltungsrat von CEPOL.

© CEPOL

SIAK-Direktor Dr. Nobert Leitner übernahm am 1. Juli 2017 den Vorsitz im Verwaltungsrat von CEPOL. Radikalisierungsprävention, Bekämpfung von Extremismus, Schaffung von Arbeitsstellen, die Umsetzung der Europäischen Sicherheitsagenda sowie Community Policing gehören unter anderem zu seinem 18-Monats-Programm.