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Kriminalkommissar-Anwärterin zu Gast

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Leutnant Gerald Baran, BA mit Kommissar-Anwärterin Nina Schmitz
© LPD Wien/Karl Schober
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Nina S. gemeinsam mit Kollegen der Sondereinheit WEGA
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Nina S. mit Kollegen der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS)
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Beim Blick hinter die Kulissen des EU-Ratsvorsitzes.
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Zu Besuch bei der Polizeidiensthundeeinheit Wien
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„Für mich war diese Erfahrung sowohl beruflich als auch persönlich von einmaligem und unschätzbarem Wert“, resümierte die Kriminalkommissar-Anwärterin vom Bundeskriminalamt Wiesbaden, Nina SCHMITZ über ihre Hospitation, die sie im Zuge eines EU-Erasmusprojektes im Landeskriminalamt Wien (LKA) absolvieren durfte.

Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Kriminalpolizei in Wiesbaden ermöglicht den Studierenden seit 1,5 Jahren ein 9-wöchiges Auslandspraktikum, zum Zwecke einer praktischen kriminalpolizeilichen Ausbildung, bei dem Nina Schmitz bereits als dritte Studentin in Österreich hospitierte. Die besten Kriminaldienstanwärterinnen und - anwärter des Studienganges werden je nach ihren sprachlichen Kenntnissen in ein europäisches Land entsandt, um zu erfahren, wie polizeiliche Abteilungen im Ausland arbeiten und um die Aufbau- und Ablauforganisation der zugewiesenen Dienststelle kennen zu lernen.

Vom 7. Juli bis 9. September 2018 wurde Nina S. von ihrem Mentor aus dem LKA Ermittlungsdienst, Leutnant Gerald BARAN, BA betreut. Ziel der praktischen Ausbildung in Wien war es, dass die Hospitantin die wesentlichen Kenntnisse der Organisationsstruktur der Landespolizeidirektion Wien und deren nachgeordneten Organisationseinheiten sowie deren Arbeitsprozesse und strategischen Ziele vermittelt bekommt. Für Leutnant BARAN war es wichtig, dass die Hospitantin so viel wie möglich aus ihrem Auslandsaufenthalt mitnimmt, daher wurde vom LKA Wien ein individuelles Programm zusammengestellt, das Nina aufregende und abwechslungsreiche 9 Wochen versprach.

Neben mehreren Wochen im LKA Ermittlungsdienst, in denen Nina S. bei Observationen, Zugriffen und Sicherstellungen von Suchtmitteln teilnahm und bei einer länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle mit österreichischen und ungarischen Kriminalbeamten zur Bekämpfung der illegalen Prostitution und Ausbeutung von Menschen mitarbeitete, besuchte sie eine Woche lang das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung und konnte dabei die Kolleginnen und Kollegen des Verbindungsteams des kroatischen Verteidigungsministers im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft begleiten. Einblicke in den regulären Streifendienst erhielt die Hospitantin zwei Tage lang auf einer Polizeiinspektion in Ottakring. Die mehrtägige Begleitung der Suchtgiftgruppe I der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) bot ihr einen tiefen Einblick in die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen bei Tag- und Nachtstreifen, bei Hausdurchsuchungen und Festnahmen. Natürlich durfte ein Besuch der Abteilung Sondereinheiten nicht fehlen und so begleitete Nina eine Woche lang die Sondereinheit WEGA und einen Tag lang die Polizeidiensthundeeinheit Wien.

Nach 9-wöchigem Wienaufenthalt trat die 21-jährige Studentin ihre Heimreise mit einer Vielzahl an Eindrücken und Erfahrungen an. Sie wird ihr Studium im Oktober 2018 abschließen und danach im Bereich des Staatsschutzes tätig sein.

Leutnant BARAN hat vor, auch in Zukunft Mentorentätigkeiten von Hospitantinnen und Hospitanten zu übernehmen und sieht in diesem Projekt einen ungemeinen Mehrwert, vor allem auch für die Zusammenarbeit zwischen ausländischen und inländischen Polizeiorganisationen. Derzeit werden Kooperationsvereinbarungen getroffen, um auch österreichische Kriminalbeamtinnen und –beamten eine derartige internationale Erfahrung zu ermöglichen.

Artikel Nr: 309799
vom Montag,  10.September 2018,  08:10 Uhr.

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