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Sichere Geldgeschäfte

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Polizei und Wirtschaftskammer veröffentlichen Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren

27. März 2020: Das Bundesministerium für Inneres (BMI) und die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) veröffentlichen aus aktuellem Anlass Tipps für Seniorinnen und Senioren für den richtigen Umgang mit Geldgeschäften. "Ältere Menschen sind einem besonderen Risiko durch das Coronavirus ausgesetzt. Ihre Versorgung zuhause, auch die finanzielle, ist uns daher ein besonderes Anliegen", so Innenminister Karl Nehammer. "Diese Verhaltensregeln und Tipps sollen den älteren Menschen vor allem rund um die Auszahlung der Pensionen am Monatsersten Handlungssicherheit geben", so Dr. Franz Rudorfer von der Sparte Banken und Versicherungen der WKO.

Pensionsauszahlungen

Die Pensionen werden wie gewohnt am Monatsersten ausbezahlt. Die Auszahlung des Pensionsgeldes erfolgt weiterhin auf das Pensionskonto. Pensionen, die bis dato per Post zugestellt wurden, werden auch weiterhin persönlich zugestellt. Die Zustellung erfolgt kontaktlos unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Verhaltensregeln. Der Kunde ist aufgefordert den Geldbetrag zu überprüfen und den Empfang mittels Unterschrift auf einem Beleg mit dem eigenen Kugelschreiber zu bestätigen. Für das Bundesland Wien gilt, dass die Pensionen weiterhin in den Filialstandorten der Post abgeholt werden müssen. Die Sparte Banken und Versicherungen der WKO ersucht Ansammlungen von Personen in den Bank- und Postfilialen rund um den Monatsersten zu vermeiden und ersucht diese Geldgeschäfte auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Sichere Geldgeschäfte

Die Gesundheit der Menschen steht an oberster Stelle. Es gilt daher die Notwenigkeit eines Bankbesuchs vorab zu hinterfragen. Die zahlreichen Online-Angebote der Bankinstitute können oftmals den Weg in die Bank ersparen. Sollte der Besuch einer Bankfiliale dennoch absolute Dringlichkeit haben und nicht aufschiebbar sein, dann ist folgende Vorgehensweise ratsam:

• Bei dem Besuch in der Bank gilt es Distanz und den Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.
• Neben dem persönlichen Kontakt zur oder zum Bankangestellten am Schalter können die Bankomaten oder die Selbstbedienungsautomaten in den Filialen genutzt werden.
• Die Polizei ersucht keine großen Mengen an Bargeld oder Wertgegenstände mit sich zu führen.
• Nach der Erledigung der Geldgeschäfte sollten die Hände gründlich mit Seife oder Desinfektionsmittel gereinigt werden.


Lösungen für den Einzelfall

Sollte ein persönlicher Kontakt zur Bank dringend erforderlich sein, dann rät die WKO vorab telefonisch mit der Betreuerin oder dem Betreuer einen Termin zu vereinbaren. Die Notwendigkeit eines persönlichen Besuchs sollten zuerst telefonisch besprochen und etwaige andere Möglichkeiten ins Auge gefasst werden. Eine Alternative ist die Behebung von Bargeld durch ein Familienmitglied. Dazu ist die Ausstellung einer Vollmacht und ein Identitätsnachweis nötig. Die genaue Vorgehensweise soll zuerst telefonisch mit der Bankbetreuerin und dem Bankbetreuer abgeklärt werden. Die Polizei rät, keinesfalls unbekannte Personen mit dieser Aufgabe zu betreuen.


Allgemeine Tipps im Umgang mit Geldgeschäften

• Verlassen Sie die eigenen vier Wände nur für dringende Bankgeschäfte.
• Halten Sie dabei immer Distanz. Sei es in den Filialen, vor dem Bankomaten, aber auch zu Familienmitgliedern, die Ihnen bei Geldgeschäften behilflich sind.
• Vertrauen Sie nur Ihren Familienangehörigen oder engen Bekannten.
• Übergeben Sie Ihre Bankomat- und Kreditkarten keinesfalls fremden Personen.
• Lassen Sie sich nicht von fremden hilfsbereiten Personen zu schnellen Handlungen und Unterschriften an der Haustür verleiten.
• Verwenden Sie nach Möglichkeit kontaktloses Bezahlen.
• Vermeiden Sie es, große Mengen an Bargeld und Wertgegenständen mit sich zu führen oder zu Hause zu verwahren.


Kontakt bei Rückfragen:


Bundesministerium für Inneres
Bundeskriminalamt

Artikel Nr: 340694
vom Freitag,  27.März 2020,  16:38 Uhr.

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© BMI/Gerd Pachauer

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