KÄRNTEN

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Abschlussbilanz der EBW 2021

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© LPD Kärnten

Aus sicherheitspolizeilicher Sicht wird positiv bilanziert – es kam zu keinen Ausschreitungen oder schweren Gewaltdelikten. Während des gesamten Veranstaltungszeitraumes kam es nur zu einer angezeigten Körperverletzung. Auch die aus den Vorjahren bekannten Einschleichdiebstähle in Campingplätzen sind gänzlich ausgeblieben. Bereits in den letzten Jahren hat die Anzahl an Motorraddiebstählen kontinuierlich abgenommen. Heuer wurde im Zuge der Veranstaltung lediglich ein Motorraddiebstahl angezeigt.

Verkehrspolizeilich war heuer leider ein Todesopfer zu beklagen, ansonsten blieb die Zahl der Verkehrsunfälle unter den Werten der Vorjahre. Insgesamt zeigte sich heuer der Trend zu Ausflugsfahrten in größeren Gruppen auf dem gesamten Straßennetz des Bundeslandes bzw. auch darüber hinaus. Trotzdem kam es vor allem in den Abend- und Nachtstunden im Bereich Egg am Faaker See und in Velden/WS immer wieder einem massierten Zusammentreffen von Bikern und dadurch bedingt zu temporären Verkehrsbehinderungen.

Verkehrsunfälle:

Dass in diesem Jahr deutlich weniger Bikerinnen und Biker auf den Kärntner Straßen unterwegs waren, wirkte sich auch auf die Zahl der Verkehrsunfälle aus. Während 2019 noch 13 Verkehrsunfälle verzeichnet wurden, kam es im Laufe der diesjährigen Bike Week zu sieben Unfällen. Ein 29 Jahre alter Mann verlor am 9. September 2021 bei einem Motorradsturz im Zuge eines Ausweichmanövers sein Leben.

Technischen Schwerpunktkontrollen:

Bei technischen Schwerpunktkontrollen durch Spezialisten der Landesverkehrsabteilung wurde zum einen der Fokus auf die Überprüfung der Verkehrs- und Betriebssicherheit der Motorräder gelegt. Zum anderen wurden Lärmmessungen durchgeführt, da in den letzten Jahren vor allem übermäßiger Lärm Gegenstand von Bürgerbeschwerden war. Bei diesen Intensivkontrollen wurden im Verhältnis relativ wenige Übertretungen festgestellt, vor allem die Werte der Lärmmessungen zeigten in den allermeisten Fällen eine Übereinstimmung mit den Zulassungswerten. Eine detaillierte Auswertung der Anzeigen und Kennzeichenabnahmen kann systembedingt erst nächste Woche erfolgen.
Zusammenfassend lässt sich das Verhalten der Veranstaltungsteilnehmer als sehr diszipliniert beschreiben. Eklatante Geschwindigkeitsüberschreitungen blieben aus, bei zahlreichen Alkokontrollen an den Hotspots wie auch im gesamten Landesgebiet mussten fünf Führerscheine abgenommen werden.

Artikel Nr: 366248
vom Sonntag,  12.September 2021,  13:00 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Start für vier Volksbegehren

Vier Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. September 2021 unterschrieben werden.

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Vier Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. September 2021 unterschrieben werden. Das Innenministerium richtet dafür ein Call Center unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 20 22 20 ein. Informationen zur Nutzung der Handy-Signatur unter www.handy-signatur.at.

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Grenzeinsatz: Polizei in Nordmazedonien

"Sie zeigen damit Solidarität und werden einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor illegaler Migration entlang der Grenze zu Griechenland leisten", sagte Generaldirektor Ruf.

© BMI/Pachauer

Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit im Innenministerium, verabschiedete am 30. Juni 2021 Polizistinnen und Polizisten, die in Kürze bei der Grenzsicherung in Nordmazedonien unterstützen sollen.


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