OBERÖSTERREICH

  • LPD
  • Berichte aus der LPD Oberösterreich

Raubüberfälle rasch geklärt

Foto


© LPD

Zwei Raubüberfälle auf Bankinstitute, verübt in der vergangenen Woche in Wartberg/Aist und in Linz, konnten rasch geklärt werden. Drei Täter sind in Haft.

Raub auf Bankinstitut am 22.Juni 2020 in Wartberg/Aist:

Ein 21-Jähriger und ein 22-Jähriger, beide aus dem Bezirk Freistadt, stehen im dringenden Verdacht, am 22. Juni 2020 um 11:56 Uhr, maskiert und mit einem schwarzen Gasrevolver bewaffnet ein Bankinstitut in Wartberg/Aist betreten und die allein anwesende Bankangestellte zum Öffnen der Kassenladen genötigt zu haben.
Nachdem der 21-Jährige die Angestellte mit der Waffe bedrohte und sein Komplize sämtliches Bargeld in einen Plastikmüllsack gestopft hatte, flüchteten die Täter aus der Bankstelle und fuhren mit dem bereitgestellten Pkw des 22-Jährigen zu dessen Wohnung, stiegen in den Pkw des 21-Jährigen um und flüchteten weiter nach Budapest.
Hinweise aus der Bevölkerung führten letztendlich zum Ermittlungserfolg, weshalb der größte Teil der Raubbeute sichergestellt und Festnahmeanordnungen beantragt werden konnten.
Die beiden Täter konnten am 25. Juni 2020 durch Beamte des EKO Cobra im Bezirk Freistadt festgenommen werden.
Beide Beschuldigte zeigten sich geständig und führten die Ermittler zu weiteren Beuteverstecken. Als Motiv führten die Beschuldigten aus, dass sie einfach deren Lebensstandard aufbessern wollten.
Die Tatwaffe und Maskierung konnte nicht sichergestellt werden, zumal diese von den Beschuldigten in Mauthausen in die Donau geworfen wurde.
Die beiden Männer wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert.


Raub auf Bankinstitut am 26. Juni 2020 in Linz:

Ein 25-jähriger Beschäftigungsloser aus Linz betrat in Raubabsicht, mit Sonnenbrille und Mund Nasen Schutzmaske maskiert, am 26. Juni 2020 um 11:40 Uhr die Bankfiliale in Linz, legte einen schwarzen, länglichen Gegenstand auf das Kassenpult und forderte von den anwesenden Bankmitarbeitern die Herausgabe von Bargeld.
Der Täter gab gegenüber den Bankmitarbeitern an, dass es sich bei diesem Gegenstand um eine Bombe handeln würde und diese gezündet werde, sollten die Bankmitarbeiter seiner Forderung nicht nachkommen.
Zusätzlich richtete der Mann eine Gas-Schreckschusspistole gegen die Mitarbeiter.
Aufgrund dieser Drohung wurde dem Täter durch die Bankmitarbeiter Bargeld aus der Kassenlade in einen von ihm mitgebrachten Müllsack ausgehändigt.
Der Täter flüchtete danach in vorerst unbekannte Richtung. Die "Bombe" ließ dieser am Kassenpult zurück. Gegenständliche "Bombe" wurde sichergestellt und als augenscheinliche Eigenbau-Attrappe bewertet.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte die 23- jährige Freundin des Täters aus Linz mit ihrem Fahrrad aufgegriffen und in ihrem mitgeführten Fahrradanhänger eine Sporttasche gefunden werden, in welcher sich offensichtlich die gesamte Raubbeute sowie die Raubutensilien samt Pistole befanden. Die 23-Jährige wurde festgenommen und die Utensilien samt Raubbeute sichergestellt.
Nach durchgeführten weiteren Fahndungsmaßnahmen konnte auch der 25-Jährige festgenommen werden.
Der 25-Jährige wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz überstellt. Die 23-Jährige wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Es wurde beim Überfall niemand verletzt, die Bankangestellten erlitten jedoch einen Schock.

Artikel Nr: 344594
vom Samstag,  27.Juni 2020,  10:29 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Oberösterreich

BM.I – HEUTE


Nehammer: BVT-Reform zügig umsetzen

"Gewalt ist weder im privaten Lebensbereich noch in der Öffentlichkeit tolerierbar", sagte Innenminister Karl Nehammer.

© BMI/Gerd Pachauer

Innenminister Karl Nehammer nahm am 6. Juli an der Sitzung des Ausschusses für innere Angelegenheiten im Parlament teil. Themen waren u.a. die Änderung des Polizeilichen Staatsschutzgesetzes sowie Datenerhebung und Forschung im Bereich häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Österreich unterstützt an EU-Außengrenze

Rapid Border Intervention: Österreich unterstützt an der EU-Außengrenze.

© Frontex

Österreich entsendete im März 2020 sowie im Mai 2020 Einsatzbeamte mit GSOD-Ausrüstung und geländegängigen Fahrzeugen in den Einsatzraum im Zuständigkeitsbereich der Grenzpolizeidirektion Orestiada.