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Auslandseinsätze

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Ausschreibung für operative Auslandseinsätze

Bis spätestens 16. Juli 2019 können interessierte Polizistinnen und Polizisten ihre Bewerbung für vier verschiedene Auslandseinsätze beim Referat II/2/c einreichen.

Interessierte Polizistinnen und Polizisten können sich bis spätestens 16. Juli 2019 im Dienstweg beim BMI, Abteilung II/2, Referat II/2/c (Auslandseinsätze) für vier verschiedene Auslandseinsätze bewerben.
(Bewerbungsunterlagen finden Sie im Intranet unter "Service – Downloadbereich – Auslandseinsätze").
Operative Auslandseinsätze, zu denen österreichische Polizisten und Polizistinnen durch das BMI entsendet werden können, sind seit Jänner 2019 in einem einzigen Referat zusammengefasst. Das bedeutet, dass seit Anfang des Jahres auch nur mehr eine einzige Bewerbung erforderlich ist. Konkret geht es um die folgenden Einsätze:
- EU-, UN- und OSZE-Einsätze
- Dokumenten-Berater-Einsätze
- Bilaterale Einsätze
- FRONTEX-Einsätze

Diese vier Auslandseinsatzformen werden zentral im Referat II/2/c (Auslandseinsätze) von der Personalaufbringung über die Entsendung und Ausrüstung bis hin zur abschließenden Repatriierung organisiert und verwaltet.

Die vier gegenwärtigen Auslandseinsatzformen auf einen Blick:

EU-, UN und OSZE-Einsätze:
Derzeit gibt es vier Einsätze im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union bei EULEX-Kosovo, EUMM-Georgien, EUBAM-Libya und EUAM-Ukraine sowie ein UN-Einsatz bei UNMIK-Kosovo.

Dokumenten-Berater-Einsätze:
Derzeit finden Einsätze im Libanon, Türkei, Russland, Indien, Jordanien, Griechenland und Thailand statt.

Bilaterale Einsätze:
Das BMI entsendet seit Februar 2016 bis zu 20 österreichische Polizistinnen und Polizisten im Rahmen bilateraler Zusammenarbeit nach Nordmazedonien zur Unterstützung der dortigen Behörden bei Grenzüberwachung, Eindämmung irregulärer Migration sowie zur Bekämpfung von Schlepperei und Menschenhandel mittels AGM-Patrouillen im Grenzgebiet, Wärmebildaufklärung, Grenzkontrollen und Kontrolle von Fernzügen und Bussen an der nordmazedonisch-griechischen Grenze. Das österreichische Kontingent arbeitet eng mit weiteren bilateral entsandten Polizeikontingenten aus den Visegrad-Staaten und den Ländern der Balkanroute zusammen. Bilaterale Einsätze sind aber auch in anderen Staaten möglich. Polizistinnen und Polizisten wurden auch schon zu bilateralen Einsätzen nach Slowenien und Serbien entsandt.

FRONTEX-Einsätze:

FRONTEX, die EU Grenz- und Küstenwacheagentur mit Sitz in Warschau, wurde 2005 gegründet. Ihr Ziel ist, die operativen Aktivitäten der Mitgliedsstaaten sowie der Schengen-Assoziierten Staaten an den Land-, See- und Flughafen-Außengrenzen des Schengen-Raums zu koordinieren und zu unterstützen. Österreich entsendet dabei Grenzbeamte zu den "Focal Points" im Bereich der Land-, See- und Luftgrenzen (Grenzkontrollstellen bzw. "Hotspots" an den EU-Außengrenzen). Außerdem ist die Beteiligung an Joint Operations direkt in Drittstaaten zur Errichtung einer Plattform zum Austausch von relevanten Informationen mit FRONTEX und den Mitgliedsstaaten hinsichtlich der frühzeitigen Erkennung von illegaler Migration als sogenanntes "Early Warning System" vorgesehen. Zudem bildet die Teilnahme an Joint Operations an der ungarisch-serbischen und der griechisch-türkischen Landgrenze ("Westbalkan-Route"), der bulgarisch-türkischen Landgrenze ("Ostbalkan-Route"), sowie an den italienischen (Operation "Themis"), spanischen (Operation "Indalo") und griechischen (Operation "Poseidon") Seegrenzen wesentliche Schwerpunkte.

Artikel Nr: 324837
vom Dienstag,  11.Juni 2019,  09:47 Uhr.

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© Bundeskriminalamt

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