VORARLBERG

LPD-Führungskräfte Vorarlberg

Hans-Peter Ludescher

Landespolizeidirektor Dr. Hans-Peter Ludescher
© BMI / E. Weissheimer

Führungskräfte des LPD Vorarlberg

Führungskräfte des LPD Vorarlberg
© LPD Vorarlberg

Die beruflichen Stationen von
Dr. Hans-Peter Ludescher

  • Hofrat Dr. Hans-Peter Ludescher, geboren 1961 in Dornbirn
  • 1. September 1979:
    Eintritt in die Bundesgendarmerie
  • 24. Dezember 1980 bis 30. Juni 1988:
    eingeteilter Beamter beim Gendarmerieposten Bregenz, Autobahngendarmerie Salzburg, Verkehrsabteilung Salzburg
  • Daneben Studium der Rechtswissenschaften
  • 1. Juli 1988 bis 31. März 1990:
    rechtskundiger Beamter bei der Bundespolizeidirektion Wien; Dienst bei den Bezirkspolizeikommissariaten Favoriten, Margareten, Josefstadt, Ottakring, Währing
  • 1. April 1990:
    Versetzung zur Sicherheitsdirektion Vorarlberg in Bregenz: Stellvertretender Sicherheitsdirektor, Leiter der Kriminalpolizeilichen Abteilung und der Verwaltungspolizeilichen Abteilung
  • 1. März 2003 bis 30. September 2009:
    Stellvertretender Sicherheitsdirektor, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sowie bis Ende 2004 weiterhin Leiter der Kriminalpolizeilichen Abteilung
  • 1. Oktober 2009:
    Sicherheitsdirektor für das Bundesland Vorarlberg
  • 1. September 2012:
    Landespolizeidirektor Vorarlberg

Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer neuen Funktion als Landespolizeidirektor?

Die neue Organisationsform eröffnet uns eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten, die Polizei zu einem modernen, noch effizienteren Unternehmen zu gestalten. Diese Modernisierung liegt jetzt in unserer Hand und sie wird neben den verschiedenen polizeilichen Maßnahmen, wie der Bekämpfung der Eigentums- oder der Gewaltkriminalität, einer der vorrangigen Schwerpunkte sein. Unter diesem Aspekt stehen bei mir natürlich die Sicherheit der Vorarlberger Bevölkerung und vor allem auch ihr Vertrauen in die Polizei an erster Stelle. Unser Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger die Polizei als Serviceeinrichtung sehen, und dass die Wahrnehmung der Polizei nach außen und nach innen als Garant für die Aufrechterhaltung von Menschenrechten gestärkt wird.

Wo werden Sie Ihre ersten Schwerpunkte setzen?

Für unsere Hauptaufgabe, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, sind wir auf die gute Zusammenarbeit mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern angewiesen, aber auch mit den anderen Behörden, Organisationen und Institutionen. Daher ist es mein vordringliches Ziel, das Vertrauen, welches uns schon jetzt in einem hohen Ausmaß entgegengebracht wird, zu erhalten und weiter auszubauen. Aufgrund unserer geografischen Lage als Teil des Vierländerecks Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein brauchen wir auch ein hohes Vertrauen unserer angrenzenden Sicherheitspartner. Das gilt ganz besonders für überregionale Kooperationen.
Als weiterer Punkt steht für uns außer Frage, dass professionelles Auftreten, ein flexibles und effizientes Handeln der Polizei unerlässlich sind, damit ein erfolgversprechendes Miteinander entstehen kann. Die Weiterentwicklung der Organisationskultur ist uns daher wichtig. Ein Unternehmen muss nach innen bestens funktionieren, was sich zu großen Teilen an der Sozialkompetenz der Führung messen lässt. Daher sehe ich darin auch eine meiner Hauptaufgaben.

Wenn Sie in fünf Jahren gefragt würden: Was haben Sie erreicht? Was würden Sie darauf als Antwort geben?

Vorarlberg kann seit vielen Jahren auf eine stabile Sicherheitslage bauen und kann hohe Aufklärungsquoten vorweisen. Das möchte ich in fünf Jahren auch wieder sagen können. Natürlich wird es eine Herausforderung sein, dieses hohe Niveau zu halten. Aber wir sind jedenfalls gut gerüstet und können uns auch weiterhin auf unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf die Unterstützung der Bevölkerung verlassen.

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