OBERÖSTERREICH

LPD-Führungskräfte Oberösterreich

Erwin Fuchs

Landespolizeidirektor-Stv. Mag. Erwin Fuchs
© BM.I / E. Weissheimer

Führungskräfte des LPD Oberösterreich

Führungskräfte des LPD Oberösterreich
© BM.I / E. Weissheimer

Die beruflichen Stationen von
Mag. Erwin Fuchs

  • Hofrat Mag. Erwin Fuchs, geboren 1956
  • 1. November 1975:
    Eintritt als Sicherheitswachebeamter in die BPD Linz; nach der Grundausbildung Dienst in den Wachzimmern Mozartstraße, Kaarstraße und Ontlstraße; nebenbei Studium der Rechtswissenschaften
  • 3. Februar 1986:
    Sponsion zum Mag. iur.
  • 1. Dezember 1986:
    Überstellung in die Verwendungsgruppe A1; Strafreferent BPD Linz
  • 1. Jänner 1991:
    Referent in der Kriminalpolizeilichen Abteilung BPD Linz
  • 15. September 1997:
    Leiter der Präsidialabteilung; Polizeidirektor-Stellvertreter
  • 1. Juli 2005:
    Leiter der Sicherheits- und Kriminalpolizeilichen Abteilung;
  • 1. Dezember 2005:
    Polizeidirektor-Stellvertreter
  • 1. September 2012:
    Landespolizeidirektor-Stellvertreter (Geschäftsbereich B) Oberösterreich

Mit 1. Jänner 2013 wird die Haushaltsrechtsreform umgesetzt. Das Büro Budget fällt in Ihren Kompetenzbereich. Wo sehen Sie die Schwerpunkte in diesem Bereich?

Wie wichtig der richtige Umgang mit den finanziellen Mitteln ist, kann derzeit beinahe täglich in den Medien verfolgt werden. Die Haushaltsrechtsreform bringt eine entsprechende Transparenz und die Bundespolizei wird sich dieser Herausforderung in Bezug auf den Einsatz der Mittel zu stellen haben. Die wirkungsorientierte Verwaltungsführung wird uns dazu anleiten, die „Output-Orientierung“ in den Vordergrund zu stellen und im Sinne einer zu definierenden Strategie und der Ressourcen-, Ziel- und Leistungspläne einen bestmöglichen Budgetvollzug zu erreichen. Die Sicherheit bleibt dabei natürlich oberste Priorität, also in ausgewählten Bereichen sparen und dort wo es notwendig ist investieren.

Welche Prioritäten werden Sie im Bereich Qualitäts- und Wissensmanagement setzen?

Ich bin sehr froh, dass ein eigenes Büro für Qualitäts- und Wissensmanagement installiert worden ist. Die Bundespolizei wird von der Bevölkerung an der Qualität ihrer Leistungen gemessen, daher ist es notwendig, die Effizienz und Effektivität unserer Tätigkeiten ständig zu überprüfen und aufbauend auf dem bestehenden hohen Niveau den gesellschaftlichen Veränderungen entsprechend anzupassen. Evaluierungen sollen den Qualitätsstandard erhalten und wenn notwendig auch verbessern.
Wir befinden uns in einer Informationsgesellschaft und breites Wissen kann über viele elektronische Systeme erlangt werden. Wir müssen uns dabei auch die Frage stellen: Hat auch jeder die richtige Information? Das Wissen um die formellen und materiellen Voraussetzungen für die gewünschten Amtshandlungen ist unumgänglich und muss ganz gezielt zur Verfügung gestellt werden. Jeder Bedienstete soll das notwendige dienstliche Wissen jederzeit abrufbar bereitgestellt bekommen. Ich möchte bestehende Informationssysteme ausbauen und entsprechendes Wissen anbieten, wo Defizite bestehen.

Was wollen Sie in fünf Jahren erreicht haben?

IIch möchte innerhalb der Geschäftsführung und gemeinsam mit allen Bediensteten der Landespolizeidirektion die Voraussetzungen und das Klima schaffen, damit erstklassige Arbeit geleistet werden kann und die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes mit ihrer Polizei zufrieden sein können.

Landespolizeidirektor-
Stellvertreter/-in

Der Landespolizeidirektor-Stellvertreter und Leiter eines Geschäftsbereiches hat den Landespolizeidirektor zu unterstützen, delegierte Aufgaben wahrzunehmen und ihn bei dessen Abwesenheit zu vertreten. Er hat den zugewiesenen Geschäftsbereich samt den seinen Büros zugeschriebenen Aufgaben koordinierend und gesamtverantwortlich für den Landespolizeidirektor zu führen.


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