OBERÖSTERREICH

LPD-Führungskräfte Oberösterreich

Andreas Pilsl

Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, B.A. M.A.
© BM.I / E. Weissheimer

Führungskräfte des LPD Oberösterreich

Führungskräfte des LPD Oberösterreich
© BM.I / E. Weissheimer

Die beruflichen Stationen von
Andreas Pilsl, B.A. M.A

  • Andreas Pilsl, B.A. M.A, geboren 1969
  • 1. August 1988:
    Eintritt in die Bundesgendarmerie, nach der Grundausbildung Dienst am GP Gallneukirchen
  • 1. Jänner 1993 bis 31. Dezember 1994:
    Grundausbildung zum Leitenden Beamten (E1)
  • 1. Dezember 1994:
    Ernennung zum Dienstführenden Beamten (E2a)
  • 1. Jänner 1995:
    Ernennung zum Leitenden Beamten (E1); Leiter des Referats Personal- und Disziplinarwesen im LGK Oberösterreich
  • 1. Juli 1995:
    Bezirksgendarmeriekommandant und Kriminaldienstreferent in Perg
  • 1997 bis 2000:
    Offizier der Einsatzeinheit Oberösterreich
  • 2000/01:
    8. Führungskräftelehrgang des BM.I
  • 1. November 2000:
    Mitarbeiter und später operativer Leiter im Büro für interne Angelegenheiten (BIA)
  • 1. Juli 2003:
    Stellvertretender Leiter der Kriminalabteilung Oberösterreich
  • 1. Jänner 2003 (bis 31. Dezember 2006):
    Referent im Kabinett des Bundesministers bzw. der Bundesministerin
  • 1. April 2005:
    Stellvertretender Landespolizeikommandant Oberösterreich
  • 1. September 2006:
    Landespolizeikommandant Oberösterreich
  • 15. Oktober 2009:
    FH-Abschluss "Polizeiliche Führung" (Bachelor)
  • 3. Oktober 2011:
    FH-Abschluss "Strategisches Sicherheitsmanagement" (Master)
  • 1. September 2012:
    Landespolizeidirektor Oberösterreich

Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer neuen Funktion als Landespolizeidirektor?

Ich möchte die Landespolizeidirektion mit allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als landesweites Sicherheitskompetenzzentrum etablieren, damit das Bedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit ausreichend befriedigt werden kann. Schließlich ist die Sicherheit ein wichtiger Einflussfaktor auf die Lebensumstände unserer Bevölkerung. Wir werden künftig Polizeiarbeit aus einem Guss anbieten können. Die Kompetenzen der Behörde und des Wachkörpers werden in vielen Bereichen verschmolzen. Vieles wird dadurch einfacher und effizienter. Somit werden wir dem allgemeinen Wunsch nach einer modernen, schlanken Verwaltung gerecht werden und in den Statutarstädten Linz, Wels und Steyr werden wir durch die Errichtung von Bürgerservicestellen noch unkomplizierter für die Anliegen der Menschen da sein können.

Wo werden Sie Ihre ersten Schwerpunkte setzen?

Wir werden versuchen, die Umsetzungsmaßnahmen im organisatorischen und vor allem im baulichen Bereich rasch voranzutreiben. Das soll den Prozess des Zusammenwachsens beschleunigen. Das bedingt aber auch eine zügige Besetzung der Arbeitsplätze in der neuen Organisation, damit wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendige Orientierung und Sicherheit bieten können.
Dadurch lassen sich in der Folge bei der budgetären Gestaltung und beim Wissenstransfer Potenziale heben, die für die Menschen in unserem Land zielgerichtet eingesetzt und in den Service für die Bürgerinnen und Bürger gelegt werden können. Innerorganisatorisch möchte ich jedenfalls die Entwicklung einer attraktiven Kommunikations- und Betriebskultur forcieren.

Wenn Sie in fünf Jahren gefragt würden: Was haben Sie erreicht? Was würden Sie darauf als Antwort geben?

In fünf Jahren soll die Landespolizeidirektion als Sicherheitskompetenzzentrum nicht nur bei anderen Behörden anerkannt sein. Durch Engagement und Transparenz in der Polizeiarbeit soll das Vertrauen aller Bevölkerungsgruppen in die Polizei als Garant für den sozialen Frieden und Sicherheit ausgebaut werden. Die Installierung eines wirkungsorientierten Steuerungsmodells der Polizei wird uns in Bezug auf die neue Budgethoheit der Landespolizeidirektion den notwendigen Gestaltungsspielraum für Weiterentwicklungen schaffen.

LPD-Führungskräfte Oberösterreich