KÄRNTEN

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Sicher durch die Urlaubszeit

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© Thomas Payer

Vorsicht, Vorinformation und ein gesundes Maß an Misstrauen trägt dazu bei, Schaden bei der Buchung, auf dem Weg in und während des Urlaubes zu vermeiden. Die Experten der Kriminalprävention geben Tipps, wie man sich während der Urlaubszeit vor Kriminalität schützen kann.

Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, legt Ihnen die Kriminalprävention nachfolgende Tipps ans Herz:

• "Kenne deinen Geschäftspartner": Buchen Sie nur über das Internet, wenn sie das Online-Reisebüro kennen und sich sicher sind, dass es keine gefakte Homepage ist, indem sie die Internetadresse in das Feld eintippen. In der EU müssen alle Online Shops ein leicht zu findendes Impressum mit Postadresse, E-Mail Adresse und Telefonnummer haben.
• Lassen Sie Ihr Gepäck auf Bahnhöfen oder am Flughafen niemals unbeaufsichtigt. Nutzen Sie Schließfächer, um Ihr Gepäck vorübergehend aufzubewahren.
• Hüten Sie sich vor fremden Leuten, die besonders freundlich sind und Ihnen etwas schenken oder Interessantes zeigen wollen. Meistens werden Sie übervorteilt.
• Lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto liegen, auch nicht im Kofferraum oder in der Dachbox.
• Nehmen sie Schmuck oder andere Wertgegenstände nicht zum Strand mit. Lassen Sie dort Geld und Kamera niemals unbeaufsichtigt.
• Organisierte Diebe lenken potenzielle Opfer am Strand oder in anderen Bereichen ab, um sie ungestört bestehlen zu können.
• Kaufen Sie niemals auf der Straße Markenprodukte "besonders billig".
• Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von einem Autofahrer wegen einer Panne um Hilfe gebeten werden. Die Autopanne könnte vorgetäuscht sein, und während Sie helfen, stehlen Komplizen Wertgegenstände aus dem unversperrten Pkw oder sogar das Fahrzeug.
• Lassen Sie im städtischen Verkehr, im Stau oder bei einem verkehrsbedingten Anhalten die Autofenster verschlossen und die Türen versperrt.
• Betrachten Sie Bankomatkarten als Bargeld und bewahren Sie den Code nicht in der Geldbörse oder Brieftasche gemeinsam mit den Karten auf.
• Geben Sie die Kreditkarte bei Zahlungen in Restaurants oder Geschäften niemals aus der Hand.
• Beheben Sie Bargeld nur an Geldautomaten in Banken und nicht in Supermärkten oder ähnlichem und nur während der Öffnungszeiten der Bank. Geben Sie den Code immer verdeckt ein.
• Kann einem Gedränge, etwa in der U-Bahn, nicht ausgewichen werden, sollte man sehr wachsam sein, vor allem, wenn man gerempelt oder sonst abgelenkt wird.
• Geldbörsen, Handys und Wertgegenstände sollten nicht in Rucksäcken, Hand- oder Einkaufstaschen und schon gar nicht in einer der Gesäßtaschen aufbewahrt werden, sondern in – wenn möglich verschließbaren – Kleidungsinnentaschen oder an der Körpervorderseite. Empfohlen werden auch Brustbeutel unter der Kleidung oder Geldgürtel.
• Tragen Sie im Gedränge, besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, die Handtasche oder den Rucksack verschlossen vor dem Körper oder klemmen Sie die Taschen unter den Arm.
• Auch in Restaurants und anderen Lokalen sollte man unbedingt auf die Handtasche und die Geldbörse aufpassen.
• Man sollte nur so viel Geld mitnehmen, wie für den Tag benötigt wird. Das restliche Geld und Wertsachen sollten im Hotelsafe bleiben.
• Jegliche Art von Kameras sollten immer festgehalten werden, auch wenn man sie um den Hals hängt.
• Seien Sie vorsichtig, wenn sich jemand als Kriminalbeamter ausgibt und eine Identitätskarte, die oft in der Brieftasche aufbewahrt wird, sehen will. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein echter Polizist in Zivil einen Touristen anspricht.
• Vorsicht ist auch vor den "Nelkenfrauen" oder "Rosenfrauen" geboten: Sie verkaufen Blumen für einen Cent an Touristen und "helfen" dem Käufer dann bei der Suche nach einer Cent-Münze in der Geldbörse. Die Frauen und Mädchen angeln mit den Fingern sehr geschickt Geldscheine aus der Börse.
• Wechseln Sie niemals Geld bei Schwarzhändlern auf der Straße, die einen "weit günstigeren Kurs" als Banken und Geldwechselinstitute bieten. Der Betrüger merkt sofort, ob ein Tourist Bescheid weiß über das Aussehen oder den Wert der Banknoten. Manchmal "irren" die Schwarzhändler beim Wechseln oder der unkundige Tourist erhält alte, wertlose oder gefälschte Geldscheine. In manchen Ländern in Südostasien oder Südamerika sind besonders viele Dollar-Blüten im Umlauf.

Artikel Nr: 260957
vom Mittwoch,  05.Juli 2017,  09:55 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Suchtmittelbericht 2016

Dieter Csefan, Leiter des Büros für Suchtmittel-Kriminalität im BK, Innenminister Wolfgang Sobotka und Generaldirektor Konrad Kogler bei der Präsentation des Suchtmittelberichts 2016.

© Alexander Tuma

Aufgrund von schärferen Kontrollen kam es 2016 zu einem Anzeigen-Anstieg bei Suchtmitteln um 10 Prozent. Innenminister Wolfgang Sobotka setzt auch weiterhin auf gezielte Schwerpunktaktionen, um Drogensümpfe in Hotspots trocken zu legen.

INTERNATIONALES & EU


Norbert Leitner übernahm Vorsitz

Direktor Nobert Leitner (li.) bei der Übernahme des Vorsitzes im Verwaltungsrat von CEPOL.

© CEPOL

SIAK-Direktor Dr. Nobert Leitner übernahm am 1. Juli 2017 den Vorsitz im Verwaltungsrat von CEPOL. Radikalisierungsprävention, Bekämpfung von Extremismus, Schaffung von Arbeitsstellen, die Umsetzung der Europäischen Sicherheitsagenda sowie Community Policing gehören unter anderem zu seinem 18-Monats-Programm.