STEIERMARK

LPD-Führungskräfte Steiermark

Mag. Gerald Ortner

Landespolizeidirektor Hofrat Mag. Gerald Ortner
© LPD Steiermark

Landespolizeidirektor Hofrat Mag. Gerald Ortner

Hofrat Mag. Gerald Ortner kann auf eine eindrucksvolle Karriere innerhalb der Polizei verweisen und wurde auch von der Kommission als in höchstem Ausmaß für das Amt des Landespolizeidirektors geeignet empfunden. Gerald Ortner trat damit im Juni 2017 offiziell die Nachfolge von Hofrat Mag. Josef Klamminger an.

Vita

  • 1974
    geboren in Innsbruck
  • 1992
    Matura am Akademischen Gymnasium in Innsbruck, danach Präsenzdienst in Vorarlberg
  • 1993
    Grundausbildungslehrgang für Wachebeamte in Absam-Wiesenhof
  • 1995
    Eingeteilter Beamter am Gendarmerieposten Kematen in Tirol
  • 1998 – 1999
    Grundausbildung für dienstführende Wachebeamte in Mödling
  • 1999 – 2002
    Dienstführender Beamter am Gendarmerieposten Kematen in Tirol
  • 2002 – 2007
    Kriminalbeamter bei der Sicherheitsdirektion Tirol
  • 2002 – 2007
    Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Linz
  • 2007
    Sponsion zum „Mag. iur.“, danach juristischer Referent für verwaltungspolizeiliche Agenden – insbesondere für Fremden- und Grenzkontrollangelegenheiten bei der Sicherheitsdirektion Tirol
  • 2011
    Jurist im Bundeskriminalamt Wien
  • 2011 – 2013
    Juristischer Referent im Bundesministerium für Inneres
  • 2013 – 2015
    Masterstudium „Strategisches Sicherheitsmanagement“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt mit Sponsion zum „Master of Arts in Security Management“
  • 1.1.2014
    Regionaldirektor Steiermark – Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl
  • Mag. Ortner lebt in der Weststeiermark, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer neuen Funktion als Landespolizeidirektor?

Ganz besonders am Herzen liegt mir das Projekt GEMEINSAM.SICHER, das uns neue Mo¨glichkeiten in der Zusammenarbeit mit der Bevo¨lkerung bietet. Hier bitte ich alle Kolleginnen und Kollegen weiterhin um ihre Unterstu¨tzung. Das Projekt wird wesentlich fu¨r die Zukunft der Polizei sein. Jeder Polizist sollte damit vertraut sein und die Initiative auch „leben“. Außerdem ist es für uns als Polizei wesentlich am Puls der Zeit zu bleiben, denn die Rahmenbedingungen unserer Tätigkeit befinden sich in einem stetigen Wandel. Das betrifft natürlich auch die neuen Formen der Kommunikation und den Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Nähe zur Bevölkerung spielt eine große Rolle. Ein rasches Agieren über soziale Medien wird ebenso immer wichtiger. Hier befinden wir uns auf einem guten Weg und auf diesem wollen wir natürlich bleiben.

Welche Schwerpunkte werden Sie setzen?

Es gibt einige Themenfelder, die einer besonderen Aufmerksamkeit und speziellen Bearbeitung bedürfen und derer ich mich als Landespolizeidirektor selbstverständlich und gerne annehme. Dazu zählen unter anderem der Ausbau und die Ausbildung des Personals, aber auch die Förderung und Weiterbildung der Polizistinnen und Polizisten, damit diese auch weiterhin auf zukünftige Situationen professionell und lösungsorientiert reagieren können. Auch der Gesundheitsprävention werden wir ein erhöhtes Augenmerk schenken. Es ist mir zudem ein großes Anliegen die Bedingungen für die Ausübung dieses vielfältigen Berufes weiter zu optimieren und in geeignete technische Mittel zu investieren. Erste Maßnahmen wurden hier bereits ergriffen, weitere werden folgen.

Wenn Sie in fünf Jahren gefragt würden: Was haben Sie erreicht? Was würden Sie darauf als Antwort geben?

In fünf Jahren würde ich gerne sagen können, dass wir das Ziel eine moderne Polizei zu sein erreicht haben und die neuen, vielfältigen Anforderungen an den Polizeiberuf als Team „Polizei“ erfolgreich meistern. Unsere Ziele können wir nur gemeinsam erreichen. Daher ist es wesentlich für optimale Arbeitsbedingungen zu sorgen. Ich würde also in fünf Jahren auch gerne sagen können, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der steirischen Polizei zufrieden sind und alle erforderlichen Ressourcen für die Ausübung ihrer herausfordernden und wichtigen Tätigkeit zur Verfügung stehen. Am Ende ist wesentlich, dass sich die steirische Bevölkerung sicher fühlt und das Vertrauen in unsere Kompetenzen weiter gestärkt wird.

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