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Betrug mit falschem Computer Support

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© LPD

Warnung vor falschem Computer-Support!
Nachdem er auf seinem Computer eine Fehlermeldung mit der Aufforderung erhielt, mit dem Support eines Softwareherstellers Kontakt aufzunehmen, wurde ein 77-Jähriger Opfer eines Betrugs. Die mutmaßlichen Täter gelangten durch einige Anrufe in das Computersystem und buchten vom Konto des 77-Jährigen mehrere tausend Euro ab.
Wie man solche Betrugshandlungen erkennen kann und worauf man dabei achten muss, erfahren Sie hier.

Seit Jahren gibt es eine bekannte Betrugsmasche, die sporadisch immer wieder auftritt. Leider sind bei den letzten angezeigten Straftaten bereits materielle Schäden in der Höhe von mehreren Tausend Euro eingetreten.
In betrügerischer Absicht treten Kriminelle mit Computer-Anwendern in Kontakt und geben sich als Support-Mitarbeiter eines großen amerikanischen Softwareunternehmens oder anderer großer IT-Firmen aus.

Sie behaupten, der Rechner des Nutzers sei von Viren befallen und bieten dann eine Software an, die es ihnen angeblich möglich macht, das Problem zu beseitigen. Im Zuge der Installation der angeblichen Fernwartungssoftware fordern die Betrüger einerseits Geld für die Dienstleistung oder verschaffen sich Zugang zu den Kontodaten ihres Opfers. Daneben können auch Schadprogramme auf den Rechner gespielt werden, über die die Betrüger auf das Gerät zugreifen und Daten ausspähen können oder der PC gesperrt und erst nach Zahlung eines Lösegeldes wieder freigegeben wird.

Meistens drohen die vermeintlichen Support-Mitarbeiter damit, dass der Anwender seine Betriebssystem-Lizenz verliert oder sein Rechner Viren im Internet verbreitet und er rechtlich dafür haften muss. Hier gilt aber: Wenn das Betriebssystem der Meinung ist, dass die Lizenz nicht mehr gültig ist, dann zeigt es das auch an. Die großen Softwareunternehmen rufen nach eigenen Angaben niemals Kunden an, um Geld für die Erneuerung einer Lizenz zu erhalten.

• Vermeintliche Software-Mitarbeiter wollen Verbraucher dabei unterstützen, ihren Computer von Viren und Trojanern zu befreien.
• Mittels einer Software oder bei Anrufen verschaffen sich die Betrüger Zugang zu den Rechnern. Dabei wird einerseits der Computer ausspioniert um zu Kontodaten zu gelangen, andererseits wird Geld für die angebliche Dienstleistung verlangt.
• Werden Sie von einem angeblichen Support-Mitarbeiter angerufen, beenden Sie das Gespräch sofort.
• Seitens der großen Softwarehersteller wird nicht mit Einzelkunden in Kontakt getreten. Eine etwaige Kontaktaufnahme mit einem Support muss vom Kunden gewünscht werden und von diesem ausgehen.
• Haben Sie bereits einem solchen falschen Mitarbeiter Zugang zu Ihren Daten ermöglicht oder ist es bereits zu Abbuchungen von Geldbeträgen gekommen, trennen Sie Ihren PC vom Netz, ändern Sie Ihre Passwörter und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Artikel Nr: 319579
vom Donnerstag,  07.März 2019,  12:51 Uhr.

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Start "Woche der direkten Demokratie"

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMI-Callcenters stehen für Fragen zu den Volksbegehren zur Verfügung.

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Vom 25. März bis 1. April 2019 können die zwei Volksbegehren "Für verpflichtende Volksabstimmungen" und "CETA-Volksabstimmung" unterschrieben werden. Fragen werden gebührenfrei unter 0800 20 22 20 im Callcenter des Innenministeriums beantwortet. Für Auslandsösterreicher steht die Nummer +43 1 53126 2700 zur Verfügung.

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Werte-Konferenz in Wien

"Der Kampf gegen den politischen Islam und den Antisemitismus müssen höher auf EU-Agenda", sagte Innenminister Herbert Kickl.

© BMI/Gerd Pachauer

Bilanz der vom Innenministerium im Rahmen des EU-Vorsitzes veranstalteten Wertekonferenz am 19. und 20. November 2018 in Wien.


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