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Einbrecher nützen die Dämmerung

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© LPD Burgenland

Die Burgenländische Polizei ist vorbereitet und reagiert zielgerichtet darauf. Unter dem Motto “der größte polizeiliche Erfolg ist die verhinderte Straftat” wird zusätzlich großes Augenmerk auf Prävention gelegt. Die Bevölkerung kann durch eigene, meist einfache Sicherungsmaßnahmen mögliche Einbrecher abschrecken.

Im Winter müssen wir mit weniger Tageslicht auskommen. Wenn man morgens sein Haus oder seine Wohnung verlässt, ist es oft noch dunkel und wenn man in den späteren Nachmittagsstunden wieder nach Hause zurückkehrt ist es bereits schon wieder dunkel. Genau diese Tatsache machen sich Kriminelle zu Nutze und dringen während der Dämmerung in Häuser oder Wohnungen ein, deren Bewohner noch bei der Arbeit sind oder noch Besorgungen zu erledigen haben. Im Schutz der früh einsetzenden Dunkelheit ergreifen sie mit ihrer Beute die rasche Flucht.

"Der Schock bei den Opfern sitzt oft tief, wenn sie nach Hause kommen und eine durchwühlte Wohnung vorfinden", sagte GrInsp Rudolf Gruber der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Burgenland.
Die Polizei analysiert die Orte, an denen häufig eingebrochen wird, verstärkt ihre Präsenz durch verstärkten Streifendienst und intensive Kontrollen, sowie die Fahndungsmaßnahmen und setzt verstärkt auf zielgruppenorientierte Prävention.

Auch die Bevölkerung kann durch meist einfache Sicherungsmaßnahmen mögliche Einbrecher abschrecken. Viele Einbrüche scheitern, weil Fenster und Türen gut gesichert sind. Da die Täter es auf rasche Beute abgesehen haben, ist es ratsam, Schmuck, Bargeld und wertvolle Gegenstände in einem Safe zu verwahren.
Wichtig sind auch eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe. Aufmerksame Nachbarn, die bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei verständigen, sind oft die beste Alarmanlage.

Wer Einbrecher auf frischer Tat ertappt oder beobachtet sollte sofort die Polizei anrufen. – Notrufnummer 133

Weitere Tipps der Polizei:
Licht im Haus oder der Wohnung hält Einbrecher oft fern
Zeitschaltuhren mit unterschiedlich programmierten Einschaltzeiten verwenden
Lichtbewegungsmelder im Außenbereich installieren
Fenster und Außentüren vor dem Weggehen schließen
Rollläden sichern, sodass sie von außen nicht hochgeschoben werden können
Fenster und Terrassentüren mit absperrbaren Griffen ausrüsten
Bei Fenstern und Glastüren nicht den Schlüssel innen stecken lassen. Schließzylinder nicht vorstehen lassen
und mit Sicherheitsbeschlägen schützen.
Leitern, Möbel, Werkzeuge und andere Gegenstände, die Kriminelle für einen Einbruch verwenden könnten,
nicht im Freien liegen lassen
Geldschränke und Safes im Boden und in der Wand verankern
Bei längerer Abwesenheit Nachbarn oder Bekannte ersuchen, regelmäßig den Briefkasten zu entleeren und
Werbeprospekte von der Eingangstür zu entfernen
Im Winter für Schneeräumung sorgen

Eine kriminalpolizeiliche Beratung ist kostenlos. Tipps und Hinweise, wie Sie Ihr Eigentum am besten schützen können, erhalten Sie bei der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Burgenland oder in jeder Polizeidienststelle.

Hotline: 059133 10 3333

Artikel Nr: 291783
vom Mittwoch,  08.November 2017,  10:12 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Stärkung des EU-Außengrenzschutzes

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© BKA/Andy Wenzel

Beim informellen Treffen der Innenministerinnen und -minister am 12. Juli 2018 in Innsbruck ging es auch um Maßnahmen gegen Antisemitismus, um den Kampf gegen Schlepperei und um die Stärkung der Polizeikooperation.

VERANSTALTUNGEN


 

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HGS Goldgruber beim Visegrád-Treffen

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© Innenministerium Ungarn

Der Generalsekretär im Innenministerium, Peter Goldgruber, informierte die Innenminister der Visegrád-Staaten Ungarn, Polen, Slowakei und Tschechien am 26. Juni 2018 in Budapest über die Prioritäten des österreichischen EU-Vorsitzes.