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16 Tage gegen Gewalt

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Mag. Gölly, Landesrätin Dunst, LPD-Direktor Mag. Huber
© LPD Burgenland

Am 1. Dezember 2017 fand in den Räumlichkeiten der Landespolizeidirektion Burgenland eine Pressekonferenz im Rahme von „16 Tage gegen Gewalt“ statt. Landesrätin Verena Dunst, die Leiterin des Gewaltschutzzentrums Oberwart, Maga Karin Gölly und der Landespolizeidirektor Mag. Martin HUBER zogen Bilanz.

Für die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und dem Gewaltschutzzentrum Oberwart bedankte sich die Landesrätin bei den anwesenden Vertretern. Sie betont in ihrer Rede, dass es bereits seit 1981 den Internationalen Tag gegen Gewalt gibt und auch die Aktion "16 Tage gegen Gewalt".
Am 10. Dezember schließt die Aktion mit dem Tag der Menschenrechte. Aufgrund der Zahlen des Gewaltschutzzentrums und auch des Frauenhauses Burgenland sieht man, das die Frauen mit ihrem Problem nach außen gehen.
Verena Dunst betonte, dass das Burgenland das einzige Bundesland ist, welches sieben Frauenberatungsstellen hat.
Maga Karin Gölly weist daraufhin dass das Gewaltschutzgesetz heuer sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Die Zahlen der ausgesprochenen Betretungsverbote sind im heurigen Jahr so hoch wie nie. Gölly ist nicht nur die Arbeit mit betroffenen Frauen wichtig, sondern auch die Täterarbeit, denn diese ist ein wichtiger Beitrag zum Opferschutz. Sie betont, dass es wichtig ist, dass das Thema Gewalt in der Familie immer wieder öffentlich angesprochen wird.

Mag. Martin Huber brachte es mit der Aussage auf den Punkt, das Gewalt meist dort passiert, wo man sich sicher und geborgen fühlen sollte – in den eigenen vier Wänden. Er meinte, dass das Entscheidende ist, dass es keine Rechtfertigung für Gewalt gibt, und fordert Mut zum Handeln, den Mut dagegen aufzustehen und dagegen etwas zu unternehmen um ein weiteres Leiden zu unterbinden.
Er betonte, dass jeder der nicht genügend Kraft oder Mut hat, mit der Polizei einen Partner und Unterstützer haben wird. Huber erwähnte auch das Gewaltschutzgesetz, welches auf zwei rechtlichen und einer sozialen Maßnahme fungiert, nämlich dem Betretungsverbot und der Wegweisung sowie der proaktiven Hilfe für Opfer durch die Gewaltschutzzentren.
Für die Burgenländische Polizei ist es aber auch wichtig, die Frauen auch in der Prävention zu stärken. Im heurigen Jahr wurden bereits 13 Vorträge zu diesem speziellen Thema abgehalten woran 230 Frauen teilgenommen haben.
Im Jahr 2017 haben bisher 2035 Frauen am Sicherheitsorientierten Verhaltenstraining für Frauen teilgenommen.

Artikel Nr: 293158
vom Samstag,  02.Dezember 2017,  11:31 Uhr.

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BM.I – HEUTE


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