SALZBURG

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Zunahme bei Radunfällen

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© LPD Salzburg

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Hier ist zu sehen, wie ein Radhelm eine Melone bei einem Fall aus etwa einem Meter Höhe schützt......
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..... und was passiert, wenn kein Helm den Aufprall dämpft.
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© Statistik Austria

Im Jahr 2016 haben die Unfälle mit Radfahrern im Vergleich zum Jahr 2015 in Salzburg um 30% zugenommen.
Im Bundesland Salzburg haben sich 2016 insgesamt 831 Verkehrsunfälle mit Radfahrern ereignet. Das sind um 192 mehr als 2015.

Allein in der Stadt Salzburg wurden 448 Radunfälle mit Verletzungsfolgen gezählt, das sind etwa 45 Prozent aller Verkehrsunfälle im Stadtgebiet.

Besonders auffallend ist die niedrige Helmtragequote. 50 Prozent der verunglückten Pedalritter verzichteten 2016 in den Landbezirken auf einen Helm. In der Stadt Salzburg waren es sogar 75 Prozent.

Viele Unfälle wären vermeidbar bzw. könnten die Verletzungsfolgen für die beteiligten Radfahrern verringert werden, wenn einige Grundsätze beachtet würden:


• Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen an! Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit auf engen und unübersichtlichen Stellen (zB. Brückenunterführungen…)

• Machen Sie sich sichtbar! Verwenden Sie vor allem bei Dämmerung und in der Dunkelheit rückstrahlendes Material auf der Kleidung, achten Sie auf das Funktionieren der Beleuchtung usw.

• Beachten Sie die Verkehrsregeln! Radfahrer haben dieselben Pflichten wie Autofahrer (Rotlicht, Rechtsfahrgebot, Verkehrszeichen, Vorrangregeln, Fahrverbote udgl.).

• Nehmen Sie Rücksicht auf andere Radfahrer und Fußgänger auf Geh- und Radwegen (Abstand halten, Geschwindigkeit reduzieren)!

• Vermeiden Sie Ablenkungen (zB. Musikhören mit Kopfhörern…)!

• Vom Alkoholkonsum ist auch beim Radfahren abzuraten! Es gilt die 0,8- Promillegrenze.

• Wenn Sie auf ein E-Bike umsteigen, üben Sie im verkehrsarmen Raum bzw. besuchen Sie Kurse der Autofahrerklubs.

• Führen Sie als Radfahrer Hunde nicht an der Leine mit.

• Halten Sie beim Vorbeifahren an parkenden PKW so viel Abstand, dass Sie auch einer sich öffnenden Tür noch ausweichen können (Dooring Unfälle).

• Vergessen Sie nicht: Handytelefonieren während des Fahrens ist verboten!

• Verwenden Sie einen Fahrradhelm!

Denn: Wer Köpfchen hat, sollte es auch schützen!

Artikel Nr: 286144
vom Mittwoch,  09.August 2017,  13:06 Uhr.

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© Deutsches Bundeskriminalamt/Lisa Ladner

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