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Betrüger geben sich als Polizisten aus

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Mit einer besonders gerissenen Masche versuchen Betrüger zurzeit, Informationen über Geld und Wertgegenstände aus möglichen Opfern herauszulocken.

Die Täter geben sich telefonisch als Polizisten aus und informieren ihre Opfer über angebliche Einbrüche in deren Wohnnähe. Angeblich seien die Täter aufgegriffen und eine Liste aufgefunden worden, auf denen auch die Angerufenen aufscheinen. Dann befragen die Betrüger ihre Gesprächspartner über aufbewahrtes Geld, Schmuck und ihre Bankgewohnheiten.

Konkrete Betrugsversuche gab es am 2. Jänner, als zwischen Vormittag und Mittag zwei Frauen mit Vornamen Hildegard im Raum Hallein und im Bereich Schwarzach derartige Anrufe auf ihrem Festnetz erhielten. Beide erstatteten Anzeige. Bei den Betrügern in diesen konkreten Fällen handelt es sich stimmenmäßig sowohl um eine vermutlich jüngere Frau als auch einen Mann, die beide Hochdeutsch sprechen.

Wichtige Tipps, wie Sie sich vor solchen Betrügereien schützen können:

- Die "echte" Polizei würde Sie niemals auffordern, Informationen über Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen telefonisch preiszugeben. Auch Fragen, wie viele Personen im Haushalt leben oder welche Wertgegenstände sich zu Hause befinden, würden nicht telefonisch gestellt werden.

- Seien Sie misstrauisch. Ein gesundes Misstrauen ist keineswegs unhöflich. Nehmen Sie sich immer die Zeit für eine Rücksprache mit einer Vertrauensperson oder mit Ihren Angehörigen.

- Lassen Sie sich von Ihrem telefonischen Gegenüber nicht unter Druck setzen. Auch wenn telefonisch behauptet wird, dass dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in Ihrer Nähe geführt werden.

- Rufen Sie nie über die Nummer zurück, die am Telefondisplay angezeigt wird. Wählen Sie die offizielle Telefonnummer der Polizei (059133) und erstatten Sie bei verdächtigten Vorfällen Anzeige bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle.

- Polizisten in ziviler Kleidung weisen sich bei einem persönlichen Besuch mit einem Dienstausweis aus und haben auch Verständnis dafür, wenn Sie bei der Polizeidienststelle nachfragen.

Artikel Nr: 294882
vom Mittwoch,  03.Jänner 2018,  10:42 Uhr.

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