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Keine Chance den Skidieben

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© LPD/Korber

Rund 4.000 Anzeigen wegen Skidiebstahls werden pro Jahr in Österreich registriert, Tendenz fallend. Im Bundesland Salzburg wurden im Jahr 2016 insgesamt 1121 Skidiebstähle angezeigt. Vor allem Hütten sind ein wahres Eldorado für Skidiebe, weil viele Wintersportler ihre Geräte unbeaufsichtigt abstellen. Die Polizei gibt Tipps wie man seine Wintersportgeräte effektiv schützen kann.

Den Skidieben wird es oft leicht gemacht. Hunderte Paar Ski sind ungesichert an die Hütten gelehnt oder liegen ohne Sicherung im Schnee. Jeder kann seine Ski gegen bessere "eintauschen". Die Bindung der meisten neuen Modelle kann einfach, schnell und ohne Werkzeug auf die Skischuhgröße des neuen Besitzers angepasst werden. Wenn der Geschädigte den Diebstahl bemerkt und ihn anzeigt, ist der Täter meist längst über alle Hänge. Es gibt fast nie Zeugen und selten Spuren. Das macht die Ausforschung der Diebe schwierig.

Anzeigen rückgängig
Die Anzahl der Diebstähle von Wintersportgeräten, wie Ski, Snowboard, Skistöcke usw., ist in den letzten Jahren mit rund 4.000 Anzeigen rückgängig. Im zehn Jahres-Vergleich verzeichnet 2016 mit 4.168 (2015: 4.583) angezeigten Diebstählen einen Tiefstwert. Die meisten Skier und Snowboards werden weiterhin in der Hochsaison, also von Dezember bis März, gestohlen. Mehr als die Hälfte der Diebstähle im Jahr 2016 ereigneten sich in Tirol (2.455), gefolgt von Salzburg mit 1.121 Anzeigen.

Wo gestohlen wird
Die bevorzugten Tatorte für den Wintersportgerätediebstahl sind Ski- und Snowboardabstellplätze vor Liften und Almhütten sowie ungesicherte Autodachträger und Dachboxen. Auch aus den Skiställen der Hotels und Pensionen verschwinden Sportgeräte. Viele Geschäfte, die Sportgeräte verleihen, fragen die Touristen nur nach Namen und Hotel und verlangen keinen Ausweis. Während selten jemand sein Fahrrad ungesichert stehen lässt, gibt es kaum ein Sicherheitsbewusstsein für Wintersportgeräte. Einfache, aber wirksame Sicherungen für Ski oder Snowboards wie Seile mit Nummernschlössern sind nicht allzu teuer, werden aber kaum verwendet.

Nach einem Diebstahl
Falls sie Opfer geworden sind, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion. Die Anzeigebestätigung wird für die Versicherung benötigt. Nehmen Sie die Serien- oder Herstellernummer der Ski und der Bindung sowie die Kaufunterlagen mit.

Empfehlung der Kriminalprävention

Transport
Bewahren Sie Ihre Ski, Snowboards und Stöcke im abschließbaren Dachträger auf. Ideal ist eine Dachbox, die auch die Skischuhe aufnehmen kann. Man sollte auch die Skiträger oder die Transportbox auf dem Dach des Autos versperren.

Unterkunft
Nutzen Sie versperrbare Skikeller und -ständer sowie Ski- und Skischuhschränke. Der Schlüssel zu einer Sicherheitseinrichtung sollte nicht unbeaufsichtigt herumliegen. Beim Betreten der Skiabstellräume in den Unterkünften sollte man darauf achten, wer diese Räumlichkeiten sonst noch betritt, denn Diebe gehen oft mit Hotelgästen in den Skiraum.

Auf der Piste
Ski nicht sorglos vor der Hütte im Schnee abstellen. Man sollte sein Sportgerät stets im Auge behalten. Ski nach Möglichkeit nicht paarweise, sondern voneinander getrennt abstellen. Diebe nehmen sich nicht die Zeit, passende Skipaare zu suchen. Snowboards sollten mit einem Stahlkabel (Fahrradschloss) an einem feststehenden Gegenstand (Skiständer, Geländer) gesichert werden. Die Polizei empfiehlt zudem das Wintersportgerät zu kennzeichnen.

Artikel Nr: 297003
vom Montag,  12.Februar 2018,  12:37 Uhr.

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BM.I – HEUTE


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© LPD NÖ/D. Höller

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Effiziente und rasche Zutrittskontrolle

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© BMI/Alexander Tuma

Vertreter des Innenministeriums und des Bundeskanzleramtes kamen am 24. April 2018 überein, während der EU-Ratspräsidentschaft 2018 ein neues System einzusetzen, das Medienvertretern und anderen berechtigten Menschen den Zutritt zu Veranstaltungen effizient und rasch ermöglichen soll.