VORARLBERG

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  • Berichte aus der LPD Vorarlberg

HINWEISE FÜR HÄUSLICHES ZUSAMMENLEBEN

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© LPD

Gerade wenn viele Menschen auf engem Raum über mehrere Tage zusammen sind, kann dies Aggressionen hervorrufen oder steigern. Die Polizei wird wie bisher jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre sofort nachgehen und die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Opfer treffen.

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ALLGEMEINES
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== In Österreich ist jegliche Form von Gewalt verboten und unter Strafe gestellt
== Jedes strafrechtliche Delikt wird von der Polizei zur Anzeige gebracht
== Anzeige wird der Staatsanwaltschaft übermittelt
== Manche straf- und/oder verwaltungsrechtliche Delikte führen zur sofortigen Festnahme durch die Polizei

== Sobald von der Polizei festgestellt wird, dass ein efährlicher Angriff bei Gewalt in der Privatsphäre bevorsteht, wird ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Dies bedeutet,
X dass die Person von der Gewalt ausgeht, 2 Wochen den Ort, einschließlich eines Umkreises von 100 Metern, für welchen das Betretungsverbot gilt, nicht betreten darf
X sich der gefährdeten Person in einem Umkreis von 100 Meter nicht nähern darf (Annäherungsverbot)

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WAS TUN?
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Sollten Sie Opfer von Gewalt in der Privatsphäre werden,
beachten Sie folgendes:

== Nehmen Sie ihr Mobiltelefon
== Suchen Sie einen sicheren (versperrbaren) Ort in der Wohnung
== Wählen Sie unverzüglich den Polizeinotruf unter der Nummer 133 oder Euronotruf 112
== Geben Sie zuerst ihre genaue Adresse (Aufenthaltsort) an
== Machen Sie kurze Angaben über den Vorfall
== Gibt es verletzte Personen, wenn ja wie viele

Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt! Die Verantwortung für Gewalt liegt immer beim Täter!

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PRÄVENTIONSTIPPS
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Wenn Sie bemerken, dass sie zunehmend
aggressiver werden:

== Holen Sie Sich per Telefon professionelle Unterstützung von Beratungseinrichtungen, bsp. beim Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst, Männerberatungsstellen, Frauennotruf, Psychosoziale Dienst usw.
== Versuchen Sie Sich selbst zu beruhigen
== Suchen Sie sich einen Rückzugsraum
== Gehen Sie ohne Begleitung eine Runde um den Häuserblock
== Rufen Sie eine Vertrauensperson an
== Lassen Sie es zu, von anderen Personen beruhigt zu werden

Artikel Nr: 340629
vom Mittwoch,  25.März 2020,  15:16 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Ab 1.4. tragen Polizisten Schutzmasken

Mit dem Tragen der Schutzmasken gehen Polizistinnen und Polizisten mit gutem Beispiel voran und sie schützen damit sich selbst und auch andere", sagt Innenminister Karl Nehammer.

© BMI/Karl Schober

Ab 1. April 2020 werden Polizistinnen und Polizisten in Österreich Amtshandlungen nur mehr mit Schutzmasken durchführen. Das gilt für die Verrichtung des Fußstreifendienstes, und auch der Parteienverkehr in den Polizeiinspektionen wird nur mehr mit Schutzmasken abgewickelt.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Schutz der Außengrenzen

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Margaritis Schinas, Innenminister Karl Nehammer, und die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson.

© BMI/Gerd Pachauer

Innenminister Karl Nehammer, der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Margaritis Schinas, und die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, trafen einander am 12. Feber 2020 zu einem Arbeitsgespräch im Innenministerium. Dabei standen die flexible Solidarität, der Schutz der Außengrenzen und die Stärkung von Frontex am Programm.