Arbeitstreffen mit polnischer Polizei

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Der stellvertretende polnische Polizeihauptkommissar Rafal Kochanczyk mit Bundespolizeidirektor Michael Takács.

Am 3. bis 6. März 2025 fand in Wien ein hochrangiges Arbeitstreffen von Vertretern der Bundespolizeidirektion mit einer Delegation der polnischen Polizei statt.

Ein besonderer Schwerpunkt des bilateralen Austauschs in Wien lag auf den Themen Recruiting und Neuaufnahmeprozesse innerhalb der österreichischen Polizei. Gemeinsam mit den polnischen Gästen wurden Strategien zur Nachwuchsgewinnung und zur Optimierung von Personalauswahlverfahren diskutiert. In diesem Zusammenhang erhielt die Delegation im Bildungszentrum Wien detaillierte Einblicke in die polizeiliche Grundausbildung sowie das modulare Kompetenztraining. Ein innovatives Highlight stellt dabei der neue Recruiting-Bus dar – ein mobiles Büro zur Nachwuchsgewinnung, das als potenzielles Modell für die polnische Polizei dienen könnte.

Voneinander lernen

Im Einsatztrainingszentrum Süßenbrunn wurden der polnischen Delegation des stellvertretenden Polizeihauptkommissars Rafal Kochanczyk moderne Trainingsmethoden und das Diensthundewesen der österreichischen Polizei vorgestellt. Ein weiteres zentrales Thema war der Einsatz von Body-Worn Cameras (BWCs) zur Erhöhung der Effizienz und Transparenz im Polizeialltag. Durch praktische Vorführungen und den Austausch über spezialisierte Trainingseinheiten konnten wertvolle Impulse gewonnen werden.

Bundespolizeidirektor Michael Takács betonte die Bedeutung einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit, insbesondere angesichts der wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen, mit denen beide Länder konfrontiert sind. Das Arbeitstreffen verdeutlichte die enge Partnerschaft zwischen Österreich und Polen und schuf neue Perspektiven für eine vertiefte polizeiliche Kooperation.


Artikel Nr: 441781
vom Dienstag,  18.März 2025,  09:49 Uhr.

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Von 31. März bis 7. April 2025 können drei Volksbegehren online sowie in jeder beliebigen Gemeinde unterschrieben werden. Das Innenministerium ist unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 20 22 20 erreichbar.


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