Alkoholkonsum ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt und wird oft als Mittel zur Förderung von Geselligkeit und Entspannung gesehen. Es ist eine legale Substanz, die sowohl für ihren Genusswert als auch für ihre süchtig machenden Eigenschaften bekannt ist. Trotz seiner Akzeptanz und weitverbreiteten Nutzung birgt Alkohol signifikante Risiken und ist eine der Hauptursachen für substanzbedingte Erkrankungen und Todesfälle.
Wirkung und Missbrauch
Alkohol wirkt entspannend und kann die Stimmung vorübergehend heben. Dies sind einige der Gründe, warum viele Menschen zu einem Glas Wein oder Bier greifen. Dennoch ist das Risiko von Missbrauch und Abhängigkeit nicht zu unterschätzen. Langfristiger Alkoholkonsum kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, darunter Leberschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Störungen.
Gesellschaftliche Akzeptanz und die Folgen
Alkohol ist die am meisten verbreitete Substanz in der westlichen Welt und fordert viele Todesopfer. Die gesellschaftliche Akzeptanz führt zu einer unterschätzten Gefahr, insbesondere weil die Verfügbarkeit und Werbung den Konsum normalisieren.
Prävention und Selbstschutz
Es ist wichtig, ein gesundes Maß an Selbstkontrolle und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln, um das Risiko einer Alkoholabhängigkeit zu minimieren. Informationen zu den Risiken des Alkoholkonsums und das Bewusstsein über die eigenen Konsumgewohnheiten sind entscheidend. Schutzfaktoren wie Stressbewältigungsstrategien, ein starker Selbstwert und eine positive Lebenseinstellung können dazu beitragen, das Risiko einer Suchtentwicklung zu reduzieren.
Alkohol im Straßenverkehr
Alkoholkonsum beeinträchtigt bereits in geringen Mengen die Fähigkeit, ein Fahrzeug sicher zu lenken. Die Promillegrenzen in Österreich sind streng geregelt. Bei einem Wert ab 0,5 Promille ist das Lenken eines Kraftfahrzeugs strafbar und zieht eine Vormerkung im Führerscheinregister nach sich. Ab einem Wert von 0,8 Promille wird der Führerschein vorläufig abgenommen, was die Ernsthaftigkeit der Strafen bei Überschreitung der Grenzwerte unterstreicht.
Wenn Sie Unterstützung, Hilfe oder weitere Informationen benötigen, finden Sie zahlreiche Hilfsangebote unter folgenden Präventionsseiten:
Artikel Nr: 432512
vom Freitag,
09.August 2024,
08:00 Uhr.
Reaktionen bitte an die LPD Wien