Last-Minute-Bucher aufgepasst!

Foto

© Pixabay

Es ist mit Sicherheit der Albtraum eines jeden Urlaubers oder Urlauberin: Man steht am Flughafen und muss feststellen, dass der gebuchte Flug gar nicht existiert oder das Flugticket eine Fälschung ist. Oder man ist bereits am Urlaubsort und hat keine Unterkunft, weil die Hotel-Homepage, über die man gebucht hat, gefälscht war. Wer sich in einer solchen Situation wiederfindet, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein betrügerisches Urlaubsangebot hereingefallen!

Die meisten von Ihnen werden Ihren Sommerurlaub bereits gebucht haben. Wer allerdings noch schnell in letzter Minute eine Unterkunft oder einen Flug buchen möchte, sei an die folgenden Sicherheitsfragen erinnert:

• Wie sieht das Impressum des Reiseanbieters oder der Airline aus? Ist ein solches vorhanden und falls ja: Ist es vollständig?

• Ist der Name eines bekannten Urlaubsanbieters oder einer Fluglinie auch richtig geschrieben? Steht in der e-mail-Adresse beispielsweise tatsächlich TUI und nicht TUIX?

• Weist die Internet-Adresse des Anbieters oder der Fluggesellschaft ein https:// auf? Falls ja bedeutet das, dass sensible Daten, wie beispielsweise Zahlungsdaten speziell verschlüsselt und damit gesichert sind. Falls nein: Finger weg!

• Ist das Angebot im Vergleich zu ähnlichen finanziell realistisch? Kann es zum Beispiel tatsächlich sein, dass Ihnen drei Wochen Kreuzfahrt in der Südsee um 329€ angeboten werden, während andere Reiseagenturen bei einem ähnlichen Programm von 2500€ und mehr sprechen?

• Wie sieht die Bewertung des Reiseanbieters oder auch der Unterkunft im Internet aus? Berichten andere Urlauber oder Urlauberinnen von negativen Erfahrungen oder gar Betrug? Falls Sie gar keine Bewertungen finden, ist das übrigens ebenfalls ein Warnsignal, denn dann könnten Sie eines der ersten Opfer sein! Die Plattform Watchlist Internet führt übrigens eine regelmäßig aktualisierte Liste von nachweislichen Fake-Reiseanbietern. Einen Link dazu finden Sie unter diesem Artikel.

• Im Falle einer Flugbuchung: Gibt es im Internet bereits Warnungen, dass Betrugsmaschen im Namen dieser Airline laufen?

• Verlangt der vermeintliche Reiseanbieter eine Vorauszahlung von Ihnen?

• Falls Sie bereits die Unterkunft oder auch den Flug gebucht haben: Haben Sie eine glaubhafte und vollständige Buchungsbestätigung erhalten?

Wenn Sie Opfer einer betrügerischen Urlaubs- oder Flugbuchung geworden sind:

• Setzen Sie sich schnellstmöglich mit Ihrer Bank in Verbindung und versuchen Sie, zumindest einen Teil des Geldes zurückzubekommen.

• Falls Sie auf eine einem seriösen Anbieter ähnlich sehende Homepage hereingefallen sind, melden Sie dies am besten auch dem seriösen Anbieter sowie der Watchlist Internet. Letzteres gilt auch wenn Sie einem kompletten Fake-Anbieter auf den Leim gegangen sind.

• Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion.

Weitere Informationen unter:


Artikel Nr: 427017
vom Montag,  13.Mai 2024,  08:00 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Wien

Teilen

BMI - Heute

APA-Interview mit Wahl-Leiter Wenda

Gregor Wenda, Leiter der Abteilung für Wahlangelegenheiten im Innenministerium, gab der APA Mitte April 2024 ein ausführliches Interview.

© BMI/Gerd Pachauer

Die Europawahl am 9. Juni 2024 bringt eine Reihe an Neuerungen mit sich, wie Abteilungsleiter Gregor Wenda im APA-Interview erzählte. So kann man aufgrund der Wahlrechtsreform 2023 die Wahlkarte gleich bei der Abholung am Gemeindeamt zur Briefwahl nützen und wieder abgeben.


INTERNATIONALES & EU

Tunesischer Innenminister zu Gast

Der tunesische Innenminister Kamel Fekih und Innenminister Gerhard Karner.

© BMI/Makowecz

Der tunesische Innenminister Kamel Fekih war am 15. und 16. April 2024 bei Innenminister Gerhard Karner für Arbeitsgespräche in Österreich. Im Zentrum der Gespräche standen Migration, Schleppereibekämpfung, Grenzschutz und Sicherheit.