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Welttag gegen Menschenhandel

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© LPD

46% Frauen, 20% Männer, 19% Mädchen und 15% Knaben-dies ist der nach Geschlecht und Altersgruppen traurige Anteil an Menschen, die 2018 laut UNO Opfer von Menschenhandel geworden sind.

Menschenhandel ist ein weltweites Phänomen und berührt viele verschiedene wirtschaftliche Sektoren. Die UNO erklärte 2014 den 30. Juli zum Welttag gegen Menschenhandel, um jährlich auf die damit verbundenen Verbrechen und Verstöße gegen Menschenrechte aufmerksam zu machen. Jedes Jahr fallen Männer, Frauen und Kinder in die Hände von Schlepperbanden. Posttraumatische Störungen und Stigmatisierungen sind nur einige wenige Folgen, mit denen die Opfer zu kämpfen haben. Die Formen der Ausbeutung sind vielfältig. Mit einem Anteil von 50% stellt die sexuelle Ausbeutung der Opfer den höchsten Wert dar. Zwangsarbeit folgt mit einem Wert von 38%.

Egal, ob Streifenpolizistinnen oder Streifenpolizisten auf der Straße oder spezialisierte Kolleginnen und Kollegen diverser Einheiten – Die Wiener Polizei ist immer schon entschieden gegen Menschenhandel und Schlepperei vorgegangen.

Einen jüngsten Ermittlungserfolg in diesem Bereich verbuchten engagierte Beamtinnen und Beamte des Landeskriminalamtes Wien.

Im Rahmen internationaler Kooperationen führten sie weitreichende Ermittlungen durch und stellten dadurch den Aufenthaltsort eines Mannes fest, der mehrere Menschen gegen Bezahlung geschleppt haben soll. Bereits seit 2020 wurde mittels europäischem Haftbefehl nach diesem Schlepper gefahndet. Der Tatverdächtige konnte schließlich in einer Wohnung festgenommen werden.

Haben Sie Hinweise zu Menschenhandel? Lassen Sie diese uns wissen! Jeder Hinweis ist hilfreich und trägt zur Bekämpfung von Menschenhandel bei. Gehen Sie auf die nächste Polizeiinspektion oder kontaktieren Sie die Menschenhandelshotline per Telefon unter +43 677 613 434 34 oder per E-Mail unter menschenhandel@bmi.gv.at

Artikel Nr: 363757
vom Freitag,  30.Juli 2021,  09:15 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Start für vier Volksbegehren

Vier Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. September 2021 unterschrieben werden.

© BMI/Gerd Pachauer

Vier Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. September 2021 unterschrieben werden. Das Innenministerium richtet dafür ein Call Center unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 20 22 20 ein. Informationen zur Nutzung der Handy-Signatur unter www.handy-signatur.at.

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Grenzeinsatz: Polizei in Nordmazedonien

"Sie zeigen damit Solidarität und werden einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor illegaler Migration entlang der Grenze zu Griechenland leisten", sagte Generaldirektor Ruf.

© BMI/Pachauer

Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit im Innenministerium, verabschiedete am 30. Juni 2021 Polizistinnen und Polizisten, die in Kürze bei der Grenzsicherung in Nordmazedonien unterstützen sollen.


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