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Mordfall Greinsfurth

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Pressekonferenz zum Mordfall Greinsfurth
Popp, Fellner, Korntheuer, Lang
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Franz Popp und Hannes Fellner informierten über den Mordfall
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Staatsanwalt Thomas Korntheuer und Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Lang
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Großes Medieninteresse zum Mordfall
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Popp, Fellner, Korntheuer, Lang
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Verdächtiger festgenommen

Am 28. Mai 2019 wurde gegen 23:30 Uhr die Leiche einer 52-jährigen Frau am Rande des Parkplatzes eines Einkaufszentrums in Amstetten-Greinsfurth, aufgefunden. Die Leiche war versteckt in einer Hecke abgelegt.
Bei der Obduktion wurde als Todesursache ein Angriff gegen den Hals (Erwürgen) festgestellt.


Das Opfer arbeitete als Filialleiterin in einem Geschäft im angeführten Einkaufszentrum, verließ gegen 20:30 Uhr das Geschäftslokal und dürfte am Weg zu ihrem auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums abgestellten Pkw mit dem nunmehr ausgeforschten Beschuldigten, einem 39-järigen deutschen Staatsbürger, zusammengetroffen sein.


Nach Tatbegehung versteckte der Verdächtige die Leiche in einem Gebüsch und fuhr mit dem Fahrzeug des Opfers vom dortigen Parkplatz weg. Dieses Fahrzeug wurde in einer Entfernung von ca. 1 Km am Rand eines Waldgebietes in Greinsfurth aufgefunden und sichergestellt. Aus dem Besitz des Opfers wurden persönliche Gegenstände, wie Handtasche, Schlüssel, Geldbörse, Mobiltelefon, etc. geraubt.


Die intensiven Ermittlungen im persönlichen und beruflichen Umfeld des Opfers ergaben keinerlei Anhaltspunkte.


Durch umfangreiche weitere Erhebungen konnte ein Tatverdacht gegen den deutschen Staatsbürger ermittelt werden. Aufgrund dieser Ermittlungsergebnisse wurde von der Staatsanwaltschaft St. Pölten eine Festnahmeanordnung gegen den Beschuldigten erlassen. Im Zuge der intensiven weiteren Ermittlungen/Fahndung konnte der Beschuldigte am Nachmittag des 29. Juli 2019 im Bereich von Haag, Bezirk Amstetten, festgenommen werden.


Der Beschuldigte bestreitet jeglichen Tatzusammenhang. Ein Abgleich seines DNA – Profils mit den am Tatort aufgefundenen und mit Sicherheit vom Täter stammenden DNA – Spuren verlief jedoch positiv.


Zur Person des Beschuldigten wird angeführt, dass dieser aufgrund seiner äußerst angespannten finanziellen Lage seit zumindest Anfang Mai 2019 im westlichen Niederösterreich auf öffentlichen Parkplätzen in seinem Auto nächtigte. Er ging bereits seit Oktober 2018 keiner geregelten Arbeit mehr nach. Dem 39-Jährigen konnte auch aufgrund der durchgeführten Ermittlungen eine Ortsanwesenheit zur Tatzeit und im Bereich des Tatortes in Greinsfurth nachgewiesen werden.


Der Beschuldigte wurde im Beisein eines Verteidigers niederschriftlich vernommen. Er bestreitet jegliche Tatbeteiligung und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.


Landespolizeidirektor Stellvertreter GenMjr Franz Popp BA MA bedankte sich bei den Ermittlern des Landeskriminalamtes und lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft St. Pölten und den Medien. "Ich bin sehr froh, dass die Tat geklärt werden konnte und dadurch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Amstetten wieder hergestellt ist."


Ermittlungsbereichsleiter ChefInsp Hannes Fellner BA sprach von "akribischer kriminalistischer Arbeit und professionelle Auswertungen von Spuren. Die Überprüfung der Ortsanwesenheit von zahlreichen Personen hat letztlich zur Ausforschung des Tatverdächtigen geführt."


"Die Obduktion des Opfers hat eindeutig ein Gewaltverbrechen durch Gewalteinwirkung im Halsbereich ergeben", sagte Staatsanwalt Mag. Thomas Korntheuer. "Der Beschuldigte befindet sich in Haft, ein psychologisches Gutachten wird in Auftrag gegeben", so der Staatsanwalt weiter.


Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, General Franz Lang, freute sich mit den Ermittlern: "Hier wurde ein spezieller Fall eines Gewaltverbrechens ohne erkennbarem Tatmuster geklärt. Gratulation an die Ermittler des Landeskriminalamtes in Niederösterreich!"


Autor: Baumschlager/Schwarzenecker

Artikel Nr: 328081
vom Mittwoch,  31.Juli 2019,  14:19 Uhr.

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