SALZBURG

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Gemeinsam sicher in den besten Jahren

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Hilfswerk Geschäftsführer Mag. Hermann Hagleitner und Fachabteilungsleiter Mag. Manfred Feichtenschlager mit Revierinspektorin Mag. Kathrin Kaltenhauser und Landespolizeidirektor Dr. Bernhard Rausch
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Bernhard Rausch und Hermann Hagleitner bei der Vertragsunterzeichnung
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Gemeinsam.Sicher mit Polizei und Hilfswerk
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Sicherheit ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen und Bestandteil unserer ganz persönlichen Lebensqualität. Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ wurde diesen Sommer eine Kooperation zwischen Polizei und dem Hilfswerk Salzburg vereinbart, um speziell ältere Salzburgerinnen und Salzburger bei Sicherheitsfragen zu unterstützen und gemeinsam präventiv zu wirken.

Lebensqualität und Sicherheit: Sowohl dem Hilfswerk als auch der Polizei ist es ein Anliegen, das Bürgerinnen und Bürger in Salzburg beides bis ins hohe Alter aufrechterhalten können. Daher wurde diese Woche eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Durch einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch möchten die beiden Organisationen gemeinsam innovative Präventionsmaßnahmen erarbeiten und sich durch Vortragstätigkeiten gegenseitig unterstützen.

"In der kriminalpolizeilichen Prävention erachte ich gerade das Eingehen auf die Bedürfnisse älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger für überaus wichtig, weshalb mich diese Kooperation mit dem Hilfswerk Salzburg besonders freut", sagt Salzburgs Landespolizeidirektor Dr. Bernhard Rausch. "Vor allem in Zeiten stark steigender Cybercrime- und Betrugsdelikte zum Nachteil älterer Menschen ist die Landespolizeidirektion Salzburg insbesondere mit dem Projekt GEMEINSAM.SICHER ein kompetenter und verlässlicher Partner."

"Das Hilfswerk begleitet monatlich rund 4.500 Kundinnen und Kunden im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung und im Betreuten Wohnen", so Mag. Hermann Hagleitner, Geschäftsführer des Hilfswerks Salzburg. "Auch mit den Angehörigen stehen wir eng in Kontakt. Dabei bekommen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich einiges mit – auch was Sicherheitsfragen betrifft. Wir versuchen dann erste Tipps mitzugeben. Durch die Kooperation mit der Polizei und der Zusammenarbeit im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER können wir künftig noch besser reagieren und vermitteln."

Auch für das Pflegetraining des Hilfswerks Salzburg sieht man wichtige Synergieeffekte. "Bei unseren Workshops für pflegende und betreuende Angehörige geben wir den Teilnehmern/innen Tipps und Anregungen auf den Weg, damit sie ihren Betreuungsalltag zu Hause gut meistern können", erklärt Mag. Manfred Feichtenschlager, Leiter der Fachabteilung Soziale Arbeit des Hilfswerks. "Da gibt es zB Informationen zu Pflegegeld und Hilfsmittel, Beratung zum Umgang mit Demenz oder praktisches Wissen zu Mobilisation. Im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER können wir unser Kursangebot nun ausbauen und mit Vorträgen wie ‚Gemeinsam sicher gegen Trickdiebstahl‘ und ‚Gemeinsam sicher wohnen‘ ergänzen."

Kriminalprävention
Trickbetrügereien, Enkel- oder Neffentricks, falsche Gewinnbenachrichtigung – Seniorinnen und Senioren sind einer höheren Gefahr ausgesetzt, Opfer zu werden, als andere Bevölkerungsgruppen. Kriminelle glauben oftmals, die vermeintliche Schwäche und Hilflosigkeit älterer Menschen einfacher ausnützen zu können. Wer aber die Tricks und Methoden dieser Täter kennt, läuft weniger Gefahr, Opfer zu werden. Aus diesem Grund informiert die Polizei über mögliche Gefahren, gibt Tipps, bietet individuelle Beratung und steht unterstützend zur Seite, wenn Sie Opfer geworden sind.

Artikel Nr: 364515
vom Donnerstag,  12.August 2021,  17:22 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Start für vier Volksbegehren

Vier Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. September 2021 unterschrieben werden.

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Vier Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. September 2021 unterschrieben werden. Das Innenministerium richtet dafür ein Call Center unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 20 22 20 ein. Informationen zur Nutzung der Handy-Signatur unter www.handy-signatur.at.

VERANSTALTUNGEN


 

INTERNATIONALES & EU


Grenzeinsatz: Polizei in Nordmazedonien

"Sie zeigen damit Solidarität und werden einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor illegaler Migration entlang der Grenze zu Griechenland leisten", sagte Generaldirektor Ruf.

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Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit im Innenministerium, verabschiedete am 30. Juni 2021 Polizistinnen und Polizisten, die in Kürze bei der Grenzsicherung in Nordmazedonien unterstützen sollen.


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